30 Jahre nach den Mordanschlägen von Mölln: Bahide und Yeliz Arslan und Ayşe Yılmaz sind unvergessen!

Zeitgleich zum Offenen Gedenken der Familien Arslan und Yılmaz sowie des Freundeskreis in Gedenken an Mölln 1992 in Mölln beteiligten sich am Mittwochabend (23.11.2022) auch in Kiel etwa 150 Antifaschist*innen an einer Gedenkaktion zum 30. Jahrestag der rassistischen Mordanschläge von Mölln. Anlässlich der Jährung der Morde an Bahide und Yeliz Arslan und Ayşe Yılmaz durch einen Brandanschlag von Neonazis auf das von der türkisch-stämmigen Familie Arslan bewohnte Haus in der Mühlenstraße vom 23.11.1992 hatte der Runde Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel zu einer Demonstration aufgerufen.

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Siamo tutti Antifascisti – Solidarität mit den Betroffenen der Auto-Attacke von Henstedt-Ulzburg – rechten Terror bekämpfen!

Niemand wird allein gelassen – beteiligt euch an der solidarischen Prozessbegleitung!

Heute vor zwei Jahren überfuhr der AfD-Unterstützer Melvin Sch. am Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg vier Antifa|schist*innen mit seinem Pick Up Wagen. In den nächsten Monaten beginnt der Prozess gegen den Täter am Landgericht Kiel – wir sind und bleiben solidarisch mit den Betroffenen des rechten Anschlags!

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Rassistische Hetze und repressiver Polizeieinsatz gegen Antifas auf dem Rathausplatz

Der „Pax Europa“-Wanderzirkus des rassistischen Hetzers Michael Stürzenberger aus München machte im Rahmen seiner derzeitigen bundesweiten Städtetour am Samstagnachmittag (01.10.2022) Halt auf dem vergleichsweise wenig belebten Kieler Rathausplatz. Etwa 20-30 Fans wohnten der antimuslimischen Dauerkundgebung kontinuierlich bei, dazu gesellten sich immer wieder irritierte Passant*innen, von denen wiederholt auch deutlicher Widerspruch ausging.

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Gedenkation in Solidarität mit allen Betroffenen queerfeindlicher Gewalt für Malte C.

Am Montagabend (05.09.2022) versammelten sich unter dem Motto „Rest in Power, Malte!“ über 200 Menschen am Rathausplatz zu einer spontanen Mahnwache in Solidarität mit allen Betroffenen queerfeindlicher Gewalt, um dem während des CSD in Münster durch transfeindliche Gewalt ermordeten Malte C. zu gedenken.

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Antikapitalistische Frühjahrsoffensive in Kiel

Dauerkrise – Klimakatastrophe – Krieg & Militarisierung – Mietenwahnsinn & Preisexplosion – Pandemie & Gesundheitsnotstand – Abschottung & autoritäre Formierung:

WIR MÜSSEN HIER RAUS!!

23.04. | Wohnraumdemo | 11 Uhr Platz der Matrosen

01.05. | 1. Mai | 10 Uhr Exerzierplatz

06.05. | Klimastreik | 14 Uhr Exerzierplatz

08.05. | Keine Normalisierung des Faschismus! Spontandemo bei Wiedereinzug der AfD in den Landtag | 19 Uhr Platz der Matrosen

>> Aufrufflugblatt als PDF

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Vielfältige Gedenkaktivitäten an die rassistischen Morde von Hanau auch in Kiel

Auch in Kiel folgten Antifaschist*innen und Antirassist*innen am 19. Februar 2022 dem Aufruf der Initiative 19. Februar Hanau und gedachten trotz andauernder Unwetterwarnungen mit vielfältigen Aktivitäten der Opfer des rassistischen Terroranschlags von Hanau vor zwei Jahren.

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1000 Antifaschist*innen haben keinen Bock auf Corona-Relativierung und Nazis

Unter dem Motto „Solidarisch gegen Corona – kein Raum für Nazis“ beteiligten sich zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am Donnerstagabend (27.01.2022) etwa 1000 Antifaschist*innen an der Bündniskundgebung des Runden Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel auf dem Exerzierplatz. Diese richtete sich gegen die wöchentlichen „Lichtermärsche“ des rechtsoffenen Spektrum der Corona-Relativierer*innen in Kiel, die seit knapp zwei Monaten gegen die staatlichen und gesellschaftlichen Gesundheitsschutzmaßnahmen in der Pandemie abgehalten werden. An diesen konnten sich zuletzt auch bekannte Neonazis wie Peter von der Born ungestört beteiligen. Um dem Gegenprotest aus dem Weg zu gehen, startete ihre Demo parallel zur Antifa-Kundgebung erstmalig auf dem Rathausplatz und nicht vom Exer. In dieser Woche beteiligten sich abermals über 1000 Menschen an dem Marsch. Offenbar aus Angst vor Gegendemonstrant*innen wurde dieser diesmal von etwa einem Dutzend sich martialisch gebärdender Männer angeführt. An seiner Wegstrecke kam es wiederholt zu kleinen Protestaktionen, die von der großzügig begleitenden Polizei abgeschirmt wurden.

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„Solidarität so oder so – Freiheit für Lina, Dy und Jo!“ Antirepressionsdemo in Gaarden

Unter der Parole „Freiheit für alle Antifas!“ demonstrierten in Kiel-Gaarden am Donnerstagabend (30.12.2021) zum Ende des Repressionsjahrs 2021 etwa 40 Antifaschist*innen unangemeldet, lautstark und feurig ihre Solidarität mit Lina, Jo, Dy, Findus und allen Gefangenen aus der radikalen Linken.

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Corona-Relativierer*innen marschieren wieder

Auch in Kiel finden entsprechend des bundesweiten Auftriebs der rechstoffenen, verschwörungsideologischen und sozialdarwinistischen Bewegung gegen die staatlichen Seuchenschutzmmaßnahmen wieder größere regelmäßige Protestaktivitäten aus dem Milieu der Corona-Skeptiker*innen statt. Neben eher kleinen, unangemeldeten und als „Spaziergänge“ deklarierten Aktionen, die vor allem montags im Stadtgebiet durchgeführt werden, hat sich in der Landeshauptstadt seit Anfang Dezember wie schon vor einem Jahr ein regelmäßiger „Lichtermarsch“ am Donnerstag als zentraler Termin des Spektrums etabliert. Nachdem dessen Aktivitäten in den Monaten zuvor deutlich abgeflaut waren, finden sich im Zuge der erneuten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen mit Aufkommen der Omikron-Variante wieder hunderte Gegner*innen jeglichen Seuchenschutzes in der Pandemie, meist ohne Abstände und Masken, zusammen.

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Möllner Rede erhält Exil im Kieler Schauspielhaus

Etwa 150 Menschen von nah und fern besuchten am 7. November 2021 die Möllner Rede in Gedenken an die Opfer der rassistischen Brandanschläge von 1992 im Exil im Kieler Schauspielhaus. Zeitgleich verfolgten 50 Gaardener*innen trotz widriger Witterungsbedingungern ihre Live-Übertragung am Bahide-Arslan-Platz. Zudem wurde die Rede im Internet gestreamt. Neben Angehörigen der Familie Arslan, die das Wort ergriffen, wurde die Hauptrede in diesem Jahr vom stetig wachsenden Freundeskreis im Gedenken an die rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992 gehalten, der den Familien in ihrem Kampf um ein würdiges und selbstbestimmtes Gedenken aus Betroffenenperspektive seit vielen Jahren solidarisch zur Seite steht.

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