Schon heute an morgen denken: Den rechten Landtagswahlkampf 2027 organisiert und entschlossen zurückdrängen!

Seit die AfD bei den Landtagswahlen 2022 ihren Wiedereinzug ins Parlament verpasste, haben wir in Schleswig-Holstein noch die komfortable und im bundesweiten Vergleich fast einzigartige Situation, von einer AfD-Fraktion im Landtag verschont zu sein. Dies könnte sich, orientiert man sich an jüngeren Wahlergebnissen und aktuellen Prognosen, am 18. April 2027 ändern, wenn in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Der bundesweite Aufstieg der Partei – in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern droht sie in diesem Jahr als mit Abstand stärkste Kraft aus den Wahlen hervorzugehen -, macht längst auch vor dem nördlichsten Bundesland keinen Halt mehr. Zudem hat der hiesige Landesverband nach langjähriger innerer Lähmung mittlerweile zumindest zu einer wahrnehmbaren Handlungsfähigkeit zurück gefunden. Für uns als Antifaschist:innen ist dies kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil werden wir alles daran setzen, den Einfluss der Rechten im Land auch in Zukunft so klein wie möglich zu halten. Wir rufen deshalb dazu auf, schon heute die Weichen für das Wahljahr 2027 zu stellen und gegen den bevorstehenden Wahlkampf der AfD in Schleswig-Holstein auf allen Ebenen entschlossen aktiv zu werden!

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AfD wagt sich erstmals nach Gaarden – und trifft auf Widerspruch

Am Freitagvormittag (02.10.2026) hielt die AfD einen eineinhalbstündigen Propagandastand auf dem Vinetaplatz in Kiel-Gaarden ab. Insgesamt acht Anhänger:innen der faschistischen Partei, darunter Ex-Bürgermeister-Kandidat Hubert Pinto de Kraus sowie die Ratsmitglieder Eike Reimers und Fabian Voß, bauten den Stand am verregneten Morgen in unmittelbarer Nähe zum Sitz der Türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein auf und stießen mit dieser Provokation von Beginn an auf Widerspruch der Anwohner:innen. Dies äußerte sich immer wieder auch in hitzigen Wortgefechten.

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Nach Messerangriff in Göttingen: Antifaschistische Solidarität aus Kiel!

Am frühen Dienstagabend (23.06.2026) versammelten sich zwei Dutzend Antifas spontan und unangmeldet auf dem Vinetaplatz in Kiel-Gaarden, um ihre Solidarität mit dem in Folge eines neofaschistischen Messerangriffs am Wochenende schwer verletzten Antifaschisten aus Göttingen auszudrücken.

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Immer wieder freitags: Antifa-Protest gegen AfD-Flop im Rathaus

Am Freitagnachmittag (05.06.2026) stellten sich etwa 80 Antifaschist:innen einer weiteren „Fraktion im Dialog“-Veranstaltung der AfD im Kieler Rathaus entgegen. Nachdem die erneute Nutzung durch die Rechten kurzfristig bekannt geworden war, hatten der Runde Tisch gegen Rassismus & Faschismus und Antifa-Gruppen zur Gegenkundgebung unter dem Motto „Für eine Fördestadt ohne Faschist:innen!“ aufgerufen.

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Keine Innenstadt für die AfD!

Etwa 15 Antifaschist:innen stellten sich am Montagnachmittag (01.06.2026) spontan einem Propagandastand der AfD am Asmus-Bremer-Platz in der Kieler Innenstadt entgegen. Unter Polizeischutz konnte der Stand von den Rechten zwischen 14 und 16 Uhr dort abgehalten werden. Dank der Antifas konnte diese Mobilisierungsaktion für eine „Fraktion im Dialog“-Veranstaltung an diesem Freitag im Kieler Rathaus abermals nicht ohne Gegenprotest vonstatten gehen.

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Don’t believe the hype!

Notwendige Anmerkungen zu der antilinken Diffamierungskampagne von “Antifa im Exil”, “Bündnis gegen Antisemitismus” und DIG

Wir haben lange gezögert, uns zu dem nachfolgend beschriebenen und schon seit geraumer Zeit wirkenden Komplex öffentlich zu äußern, sehen das Ausmaß der dahinter stehenden Diffamierungskampagne gegen Linke mittlerweile aber an einem Punkt angelangt, an dem wir ihr entgegen wirken müssen. Die Kieler radikale Linke hat bislang dazu geschwiegen, um den von (völlig zu Recht) isolierten kleinen Gruppen künstlich generierten Konflikt nicht weiter anzuheizen und die Selbstinszenierung weniger Personen zulasten Vieler ins Leere laufen zu lassen. Die Folge waren und sind jedoch immer weitere Eskalationen und Provokationen.

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Antifaschistische Ansage bei rechter Veranstaltung in Elmschenhagen

Am frühen Samstagabend (25.04.2026) fand in den ehemaligen Räumlichkeiten des „Country Store“ in der Preetzer Straße in Kiel-Elmschenhagen eine Vortragsveranstaltung der faschistischen Fraktion „Europa der Souveränen Nationen“ (ESN) statt, der auch die AfD-Abgeordneten im Europäischen Parlament angehören. Neben den beiden AfD-Abgeordneten Volker Schnurrbusch und Alexis Giersch referierte hier der finnische Publizist Sakari Linden zu imperialistischen Ambitionen Europas in der Arktis. Die Veranstaltung im rumpeligen Ambiente des zuvorigen Ladengeschäfts blieb spärlich besucht, auch der gescheiterte Kieler AfD-Bürgermeisterkandidat Hubert Pinto de Kraus war zugegen.

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Immer wieder montags: Antifa-Protest gegen AfD-Stand in der City

Am Montagnachmittag (23.03.2026) hielt die AfD abermals einen Infostand am Asmus-Bremer-Platz in der Kieler Innenstadt ab. Hubert Pinto de Kraus und je drei Begleiter:innen, die im Laufe der gut zwei Stunden teilweise durchwechselten, rückten Passant:innen auf die Pelle, schäkerten mit einzelnen Fans herum und machten Werbung für eine am 10.04. bevorstehende weitere „Fraktion im Dialog“-Veranstaltung im Rathaus. Beschützt wurden sie dabei, wie mittlerweile üblich, von Auf- bis Abbau von gleich mehreren Wagenladungen Polizei.

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