Massive Polizeigewalt bei Spontandemo gegen G20-Repression in Kiel

Auch in Kiel demonstrierten heute knapp 50 Teilnehmer*innen einer Spontandemo am Tag X der bundesweiten Kampagne Gemeinschaftlicher Widerstand ihre Solidarität mit den Angeklagten der Rondenbarg-Massenprozesse gegen G20-Gegner*innen, die nächste Woche vorm Landgericht Hamburg beginnen. Am frühen Abend zog die unangemeldete Demo unter dem Motto „Kriminell ist das System, nicht der Widerstand!“ lautstark, schnellen Schrittes und untermalt vom Pyrotechnik vom Anna-Pogwisch-Platz durch die Holstenstraße. Am Rande der Aktion wurden Flugblätter verteilt, am Asmus-Bremer-Platz fand eine kurze Zwischenkundgebung statt.

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Völkischer Aktivist Bachmann inszeniert Corona-verharmlosende „Kinder stehen auf“ Kundgebung

Zu einem weiteren skurrilen Auftritt von Corona-Verharmloser*innen kam es am Samstagabend an der Kiellinie. Unter dem Slogan „Kinder stehen auf“ versuchten diese, eine Schüler*inneninitiative gegen die vorrübergende Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutz an Schulen ab der fünften Klasse zu suggerieren.

Rechtsoffener Corona-Protest in Kiel dünnt aus

25 Antifaschist*innen kommentierten auch am Samstag, 27.06.2020 die wöchentliche Kundgebung von Verschwörungsgläubigen und Sozialdarwinist*innen gegen die Corona-Maßnahmen am Asmus-Bremer-Platz. Bei dieser versammelten sich knapp 40 Teilnehmer*innen, die sich mittlerweile „gern [als] rechts“ verstehen. Folgerichtig kam es zu antisemitischen und NS-relativierenden Äußerungen.

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No Justice No Peace! Hunderte zusammen gegen Rassismus

400 – 500 Menschen nahmen am Nachmittag des Samstag, 27. Juni 2020 an der antirassistischen Demonstration des Afrodeutschen Verein SH in der Kieler Innenstadt teil. Nach einer kurzen Auftaktkundgebung auf dem Platz der Matrosen zogen die Teilnehmer*innen zum Europaplatz, wo eine Zwischenkundgebung mit einer Schweigeminute für alle Todesopfer rassistischer Gewalt stattfand. Anschließend endete die laute und lebendige Demo am Rathausplatz, wo anknüpfend eine Open Air-Veranstaltung mit zahlreichen Redner*innen und Kulturbeiträgen durchgeführt wurde.

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Rassistischer Ausfall bei Corona-Demo in Kiel

Der selbsternannte Corona-„Widerstand“ von Kiel hatte am Samstag erstmals seit mehreren Wochen wieder Zulauf. Zirka 60 Sozialdarwinist*innen und Verschwörungsgläubige versammelten sich am Nachmittag an einer improvisierten Bühne am Asmus-Bremer-Platz. Die Verdopplung der Teilnehmer*innen im Vergleich zur vorigen Woche mag zwar auch mit dem Wegfall entsprechender Parallelveranstaltungen in anderen Schleswig-Holsteinischen Städten und der Beteiligung auswärtiger Demonstrant*innen wegen einer Rede des abgehalfterten Stargasts „Dr. Weber“ zusammenhängen, führte aber zu einem merklichen Motivationsschub bei Kleinkünstler Björn Dinklage und seinen Mitstreiter*innen.

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Was macht eigentlich der selbsternannte Kieler „Corona Widerstand“?

Nach zwei Wochen Zwangspause kehrten etwa 30 Kieler „Corona-Rebellen“ am Samstagnachmittag, 13. Juni 2020 auf den Asmus-Bremer-Platz zurück. Die rückläufigen Teilnehmer*innenzahlen versuchten die Organisator*innen z.B. durch eine angekarrte Anhängerbühne oder eine Diabolo meets Märchenstunde-Showeinlage von Kleinkünstler Björn Dinklage höchstpersönlich zu kompensieren. Für das Sicherheitsbefinden sorgten gleich mehrere Wagenladungen Polizei sowie die bereitsaus den vorigen Wochen bekannten, eigens angeheuerten grimmigen Türstehertypen.

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Auf der Straße für die Evakuierung der EU-Geflüchtetenlager und gegen rechtsoffene Pandemierelativierung

Bis zu 300 Menschen versammelten sich am Samstag, 23. Mai 2020 an der Kiellinie zu einer einstündigen Kundgebung der Seebrücke Kiel anlässlich des bundesweiten #Leavenoonebehind-Aktionstags. Auch gegen rechtsoffene, verschwörungsideologische und sozialdarwinistische Auftritte von „Widerstand 2020“ gingen Antifaschist*innen am vergangenen Wochenende abermals vor.

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Vielfältige Gedenk- und Protestaktivitäten zum 75. Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus

Den 75. Jahrestag der Befreiung vom NS-Faschismus nutzten antifaschistische und antirassistische Gruppen am Freitag trotz des Corona-Ausnahmezustands auch in Kiel für vielfältige Gedenk- und Protestaktionen. An der frühabendlichen Kundgebung des Runden Tisch gegen Rassismus und Faschismus beteiligten sich unter Wahrung der Abstandsregeln bis zu 200 Menschen.

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Mahnwache mit Bezug auf rechtsoffene „nichtohneuns“-Initiative auch in Kiel

Am Samstagnachmittag fand auf dem Asmus-Bremer-Platz auch in der Kieler Innenstadt eine Mahnwache statt, die sich an die bundesweite Initiative „nichtohneuns/Demokratischer Widerstand“ anlehnte. Letztere steht hinter denen als Berliner „Hygienedemos“ bekannt gewordenen Kundgebungen am Rosa-Luxemburg-Platz, die sich zwar vordergründig gegen den Grundrechteabbau im Zuge der Corona-Pandemie richten wollen, zuletzt aber in den Fokus antifaschistischer Kritik geraten sind, weil sich hier wöchentlich eine Querfront versammelt, die auch Verschwörungsfreaks, Antisemit*innen, rechte Trump-Fans und waschechte Neonazis duldet.

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