AfD-Größen tuckern mit Schröder-Schifffahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal – unter Schutz der „Gruppe S.“

Ralph Eitelbach im August 2021 (1. v. r.)

Nicht zum ersten Mal unternahm die AfD am 7. August 2021 einen Schiffsausflug mit der „Gothmann“ aus der Flotte der Friedrichstädter Grachten- u. Treeneschifffahrt Günther Schröder (Firmensitz Stapelholmer Platz, 25840 Friedrichstadt). Sowohl bei dieser Gelegenheit als auch beispielsweise am 25. Oktober 2020 tummelte sich eine bunt gemischten Gruppe von Faschist*innen auf dem Nord-Ostsee-Kanal zwischen Kiel und Rendsburg.

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Schlechte Wahlkampfbedingungen für AfD in der City

Deutete verstärkte Polizeipräsenz in der Kieler Innenstadt es bereits vorher an, wurde am Samstag (18.09.2021) gegen 11.30 Uhr klar, dass die AfD sich tatsächlich in die Kieler Innenstadt verirren würde. Kurze Zeit später wurden sie am Europaplatz bereits von einigen Antifaschist*innen weitgehend erfolgreich von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Lediglich ein eifriger Flyerverteiler begab sich jenseits der Antifa-Transparente, um Leute mit seiner Propaganda zu belästigen. Ein Gutteil derer wurde von den Passant*innen umgehend wieder entsorgt.

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Seit Wochen erhöhte Aktivität rechtsoffener Corona-Relativierer*innen in Kiel

Im ganz Deutschland finden seit Monaten Aufmärsche mit extrem rechter Beteiligung statt, die Verschwörungserzählungen rund um die Corona-Pandemie verbreiten. Hier ist ein gefährliches Sammelsurium aus Eso-Hippies und „besorgten Bürgern“ bis hin zu Shoa-Leugner*innen, ReichbürgerInnen und rechten Hooligans entstanden. Auch Schleswig-Holstein stellt diesbezüglich keine Ausnahme mehr dar.

Kieler Polizei setzt rechtsoffenen „Querdenken“-Aufmarsch durch

Am heutigen Samstag (12.12.2020) beteiligten sich insgesamt über 300 Antifaschist*innen an Aktivitäten gegen den Aufmarsch von mindestens 300 Angehörigen der rechtsoffenen „Querdenken“-Szene in Kiel. Die Kieler Polizei setzte die Veranstatung trotz offensichtlicher Auflagenverstöße mit rabiaten Methoden durch.

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Massive Polizeigewalt bei Spontandemo gegen G20-Repression in Kiel

Auch in Kiel demonstrierten heute knapp 50 Teilnehmer*innen einer Spontandemo am Tag X der bundesweiten Kampagne Gemeinschaftlicher Widerstand ihre Solidarität mit den Angeklagten der Rondenbarg-Massenprozesse gegen G20-Gegner*innen, die nächste Woche vorm Landgericht Hamburg beginnen. Am frühen Abend zog die unangemeldete Demo unter dem Motto „Kriminell ist das System, nicht der Widerstand!“ lautstark, schnellen Schrittes und untermalt vom Pyrotechnik vom Anna-Pogwisch-Platz durch die Holstenstraße. Am Rande der Aktion wurden Flugblätter verteilt, am Asmus-Bremer-Platz fand eine kurze Zwischenkundgebung statt.

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Völkischer Aktivist Bachmann inszeniert Corona-verharmlosende „Kinder stehen auf“ Kundgebung

Zu einem weiteren skurrilen Auftritt von Corona-Verharmloser*innen kam es am Samstagabend an der Kiellinie. Unter dem Slogan „Kinder stehen auf“ versuchten diese, eine Schüler*inneninitiative gegen die vorrübergende Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutz an Schulen ab der fünften Klasse zu suggerieren.

Rechtsoffener Corona-Protest in Kiel dünnt aus

25 Antifaschist*innen kommentierten auch am Samstag, 27.06.2020 die wöchentliche Kundgebung von Verschwörungsgläubigen und Sozialdarwinist*innen gegen die Corona-Maßnahmen am Asmus-Bremer-Platz. Bei dieser versammelten sich knapp 40 Teilnehmer*innen, die sich mittlerweile „gern [als] rechts“ verstehen. Folgerichtig kam es zu antisemitischen und NS-relativierenden Äußerungen.

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No Justice No Peace! Hunderte zusammen gegen Rassismus

400 – 500 Menschen nahmen am Nachmittag des Samstag, 27. Juni 2020 an der antirassistischen Demonstration des Afrodeutschen Verein SH in der Kieler Innenstadt teil. Nach einer kurzen Auftaktkundgebung auf dem Platz der Matrosen zogen die Teilnehmer*innen zum Europaplatz, wo eine Zwischenkundgebung mit einer Schweigeminute für alle Todesopfer rassistischer Gewalt stattfand. Anschließend endete die laute und lebendige Demo am Rathausplatz, wo anknüpfend eine Open Air-Veranstaltung mit zahlreichen Redner*innen und Kulturbeiträgen durchgeführt wurde.

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Rassistischer Ausfall bei Corona-Demo in Kiel

Der selbsternannte Corona-„Widerstand“ von Kiel hatte am Samstag erstmals seit mehreren Wochen wieder Zulauf. Zirka 60 Sozialdarwinist*innen und Verschwörungsgläubige versammelten sich am Nachmittag an einer improvisierten Bühne am Asmus-Bremer-Platz. Die Verdopplung der Teilnehmer*innen im Vergleich zur vorigen Woche mag zwar auch mit dem Wegfall entsprechender Parallelveranstaltungen in anderen Schleswig-Holsteinischen Städten und der Beteiligung auswärtiger Demonstrant*innen wegen einer Rede des abgehalfterten Stargasts „Dr. Weber“ zusammenhängen, führte aber zu einem merklichen Motivationsschub bei Kleinkünstler Björn Dinklage und seinen Mitstreiter*innen.

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