Solidarische Grüße nach Nürnberg – wir sind alle Antifa!

Am Mittwoch kam es im Raum Nürnberg und weiteren Städten zu insgesamt 24 Hausdurchsuchungen bei Antifaschist:innen. Den Betroffenen der Razzien wird „Landfriedensbruch“ bei einem faschistischen Aufmarsch in Nürnberg im April letzten Jahres vorgeworfen. Ohne Wenn und Aber sind wir solidarisch mit den Genoss:innen, die es diesmal getroffen hat und schicken solidarische Grüße nach Nürnberg, Leipzig, Ulm und Münster!

Denn in diesen Zeiten bleibt es unabdingbar, sich dem Rechtsruck und seinen Protagonist:innen auf der Straße konsequent entgegen zu stellen. Dass der Staat die antifaschistische Bewegung mittlerweile immer härter angreift, sei es wie in diesem Fall, im Budapest-Komplex, mit den Antifa-Ost-Verfahren oder jedes Wochenende bei Gegenaktivitäten zu den zunehmenden rechten Umtrieben überall, erfordert umso mehr, dass wir uns nicht spalten lassen und die Repression gegen Einzelne gemeinsam abwehren.

Aus selbigem Grund werden wir nächste Woche am 18.3. auch in Kiel wieder auf die Straße gehen gegen staatliche Repression und für alle Genoss:innen, die in den Knästen weggesperrt sind. Heraus zum Tag der politischen Gefangenen: 18 Uhr Platz der Matrosen!

Zusammen gegen ihre Repressionen – antifaschistische Politik verteidigen!

(Das Soli-Foto entstand am 12.03.2026 zwischen Hauptgang und Dessert beim Soli-Dinner gegen Repression im Antifa-Café der Alten Meierei. An diesem Abend konnten mit dem Essen ordentlich Spendengelder für die Rote Hilfe gesammelt werden, außerdem wurden Gefangenenbriefe geschrieben und über den aktuellen Stand der Debanking-Angriffe auf die Rote Hilfe informiert. Über 40 Genoss:innen kamen zusammen und genossen ein köstliches Drei-Gänge-Menü, das von Essen für alle 143, der Kraut und Rüben-Küfa und PSK zubereitet wurde.)