Am Montagnachmittag (23.03.2026) hielt die AfD abermals einen Infostand am Asmus-Bremer-Platz in der Kieler Innenstadt ab. Hubert Pinto de Kraus und je drei Begleiter:innen, die im Laufe der gut zwei Stunden teilweise durchwechselten, rückten Passant:innen auf die Pelle, schäkerten mit einzelnen Fans herum und machten Werbung für eine am 10.04. bevorstehende weitere „Fraktion im Dialog“-Veranstaltung im Rathaus. Beschützt wurden sie dabei, wie mittlerweile üblich, von Auf- bis Abbau von gleich mehreren Wagenladungen Polizei.



Insgesamt 25 Antifaschist:innen ließen es sich trotz des mobilisierungsfeindlichen Zeitfensters nicht nehmen, den Faschist:innen ihre Abneigung mitzuteilen und versammelten sich mit einem spontanen Gegenprotest gegenüber der rechten Präsenz. Mit Transparenten, Flugblättern, gelegentlichen Sprechchören und Musik konnte trotz der Umstände ein deutlicher Kontrapunkt zur AfD-Propaganda gesetzt werden.



Bereits am 23.02. sowie am 02.03. hatte es in der City montägliche AfD-Stände gegeben, die nach einem ähnlichen Muster durchgeführt worden waren. Auch hier hatte es schon spontane Gegenmobilisierungen gegeben. Antifaschist:innen in Kiel sollten also auch außerhalb von Wahlkampfzeiten mit einem offnen Auge durch die Stadt gehen und flexibel auf solche Raumnahmeversuche reagieren. Auch der 10.04. sollte sich bereits vorgemerkt werden: Mit Gegenprotesten gegen die AfD-Veranstaltung im Rathaus darf gerechnet werden.


