Schon heute an morgen denken: Den rechten Landtagswahlkampf 2027 organisiert und entschlossen zurückdrängen!

Seit die AfD bei den Landtagswahlen 2022 ihren Wiedereinzug ins Parlament verpasste, haben wir in Schleswig-Holstein noch die komfortable und im bundesweiten Vergleich fast einzigartige Situation, von einer AfD-Fraktion im Landtag verschont zu sein. Dies könnte sich, orientiert man sich an jüngeren Wahlergebnissen und aktuellen Prognosen, am 18. April 2027 ändern, wenn in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Der bundesweite Aufstieg der Partei – in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern droht sie in diesem Jahr als mit Abstand stärkste Kraft aus den Wahlen hervorzugehen -, macht längst auch vor dem nördlichsten Bundesland keinen Halt mehr. Zudem hat der hiesige Landesverband nach langjähriger innerer Lähmung mittlerweile zumindest zu einer wahrnehmbaren Handlungsfähigkeit zurück gefunden. Für uns als Antifaschist:innen ist dies kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil werden wir alles daran setzen, den Einfluss der Rechten im Land auch in Zukunft so klein wie möglich zu halten. Wir rufen deshalb dazu auf, schon heute die Weichen für das Wahljahr 2027 zu stellen und gegen den bevorstehenden Wahlkampf der AfD in Schleswig-Holstein auf allen Ebenen entschlossen aktiv zu werden!

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„Farbe bekennen!“ – Aufruf autonomer und antifaschistischer Gruppen zum Landtagswahlkampf 2012

Farbe bekennen!

Den rassistischen Wahlkampf in Schleswig Holstein sabotieren!

Zur Landtagswahl im Mai 2012 in Schleswig-Holstein wollen die neofaschistische NPD und die dem Spektrum der Rechtspopulist_innen, Burschenschaftlern, Verschwörungstheoretiker_innen und der „neuen Rechten“ entspringende Partei „Die Freiheit“ auf Stimmenfang gehen. Mit widerwärtigen rassistischen Plakaten und Aufrufen wird wieder gegen Menschen gehetzt werden, die nicht in das Weltbild jener Menschenfeinde passen. Mit Wahlkampfständen, Flugblattaktionen und einem Aufmarsch am 1. Mai in Neumünster wollen die (geistigen) Brandstifter unsere Straßen mit ihren platten Erklärungsmustern und auf Vernichtung basierenden Lösungsvorschlägen zumüllen. Es wird wieder gegen „kriminelle Ausländer“, Homosexuelle, „raffgierige Banker“, Linke, Wohnungs- und Arbeitslose gehetzt werden. Die Grenze zwischen Propaganda und Tat ist hier fliessend. Wenn Nazis in der Öffentlichkeit auftreten stellt dies immer eine Bedrohung gegen Menschen dar, die sie als vermeintliche „Untermenschen“ ausmachen und angreifen.

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