Termine
28.01.12 (Samstag)
Hamburg: Demonstration "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland"
13:00
Wir unterstützen die antifaschistische Demonstration am 28.1. in Hamburg
Zur Demonstration unter dem Motto "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland" am 28.1. werden wir aus Kiel gemeinsam anreisen. Wir fahren mit dem Zug um 12:21, so dass wir in Hamburg am Hauptbahnhof um 13:37 ankommen. Treffpunkt am Kieler Hauptbahnhof ist um 12:00.
28. Januar | 13 Uhr | Hbf Hamburg
http://dertodisteinmeisteraus.de
Zur Demonstration unter dem Motto "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland" am 28.1. werden wir aus Kiel gemeinsam anreisen. Wir fahren mit dem Zug um 12:21, so dass wir in Hamburg am Hauptbahnhof um 13:37 ankommen. Treffpunkt am Kieler Hauptbahnhof ist um 12:00.
28. Januar | 13 Uhr | Hbf Hamburg
http://dertodisteinmeisteraus.de
09.02.12 (Donnerstag)
Antifa-Café: Der Lübecker Brandanschlag 1996
19:00
Donnerstag, 9. Februar, 19 Uhr, Alte Meierei Kiel
Vor 16 Jahren, am 18. Januar 1996, starben zehn Menschen in der Asylunterkunft in der Lübecker Hafenstraße 52, auf welche ein Brandanschlag verübt wurde. Weitere 38 Menschen wurden infolge dessen zum Teil schwer verletzt. Die rassistische Motivation dieses folgenschwersten Anschlags nach 1945 war damals und ist ebenso heute unverkennbar. Dennoch folgte diesem eine Farce an Aufarbeitung seitens der Staatsanwaltschaft, in deren Ermittlungen drei deutsche Neonazis als Täter mittels wüstester Konstruktionen schnell entlastet wurden um stattdessen im Umfeld der Opfer nach den Schuldigen zu suchen und auf der Basis absurdester Vorwürfe Safwan Eid, einen der Bewohner, als Täter zu konstruieren und gegen ihn einen Gerichtsprozess zu führen.
Referent_innen vom Lübecker Bündnis gegen Rassismus werden den Dokumentarfilm „Tot in Lübeck“, welcher die damaligen Geschehnisse und Fakten, in ironisch-sarkastischer Begleitung des Kabarettisten Dietrich Kittner, minutiös aufarbeitet und politisch bewertet, zeigen. Im Anschluss werden die Lübecker Genoss_innen einen Bogen zur jetzigen Situation schlagen und über den aktuellen Stand informieren.
Anschließend Kneipe!
INFORMIEREN - DISKUTIEREN - VERNETZEN UND AKTIV WERDEN!
Vor 16 Jahren, am 18. Januar 1996, starben zehn Menschen in der Asylunterkunft in der Lübecker Hafenstraße 52, auf welche ein Brandanschlag verübt wurde. Weitere 38 Menschen wurden infolge dessen zum Teil schwer verletzt. Die rassistische Motivation dieses folgenschwersten Anschlags nach 1945 war damals und ist ebenso heute unverkennbar. Dennoch folgte diesem eine Farce an Aufarbeitung seitens der Staatsanwaltschaft, in deren Ermittlungen drei deutsche Neonazis als Täter mittels wüstester Konstruktionen schnell entlastet wurden um stattdessen im Umfeld der Opfer nach den Schuldigen zu suchen und auf der Basis absurdester Vorwürfe Safwan Eid, einen der Bewohner, als Täter zu konstruieren und gegen ihn einen Gerichtsprozess zu führen.
Referent_innen vom Lübecker Bündnis gegen Rassismus werden den Dokumentarfilm „Tot in Lübeck“, welcher die damaligen Geschehnisse und Fakten, in ironisch-sarkastischer Begleitung des Kabarettisten Dietrich Kittner, minutiös aufarbeitet und politisch bewertet, zeigen. Im Anschluss werden die Lübecker Genoss_innen einen Bogen zur jetzigen Situation schlagen und über den aktuellen Stand informieren.
Anschließend Kneipe!
INFORMIEREN - DISKUTIEREN - VERNETZEN UND AKTIV WERDEN!
24.03.12 (Samstag)
Gegen "Frei.Wild" in Pahlen!
Wir dokumentieren einen Aufruf der Antifa Dithmarschen:
Am 24.3.2012 wird die Musikgruppe Frei.Wild aus dem italienischen Südtirol im Rahmen ihrer „Allein nach Vorne“-Clubtour unter anderem auch Halt in Pahlen (Kreis Dithmarschen) machen. An sich ist dies keine Ungewöhnlichkeit; nutzten doch schon viele, auch bekanntere Bands, die Eiderlandhalle des Pahlazzos als Spielstätte.
Bei Frei.Wild verhalten sich die Dinge aber anders:
Einige Mitglieder von Frei.Wild, vielen Menschen als Nachfolgeband der „Deutschrockgruppe“ Böhse Onkelz bekannt, teilen mit ihren eben genannten Vorbildern eine Gemeinsamkeit: die Vergangenheit in der rechten Szene. Frei.Wild gingen aus der Nazi-Band Kaiserjäger hervor. Außerdem war beispielsweise Frei.Wild-Sänger Philipp Burger bis in das Jahr 2008 hinein Mitglied der als europafeindlich und rechtspopulistisch einzustufenden Partei „ Die Freiheitlichen“, die für eine „Stärkung des Tiroler Volksbewusstseins“, eine Anbindung Südtirols an den „deutschen Sprach- und Kulturraum“ und gegen Zuwanderung und Multikulturalismus eintritt, um nur einige der rückständigen Forderungen zu nennen. Der Austritt Burgers aus der Partei ist allerdings kaum als Gesinnungswandel zu begreifen, sondern fand wohl vielmehr auf Anraten des Frei.Wild-Managements statt, nachdem die Band wegen eines Auftritts bei einer Parteiveranstaltung mit Kritik konfrontiert worden war und eine langfristige Rufschädigung befürchtet worden war. Burger sympathisiert wohl nach wie vor mit rassistischen, nationalistischen und anderen menschenfeindlichen Inhalten der Partei. Obwohl er und Frei.Wild versuchen, sich selbst als unpolitische Band zu inszenieren und dieses Image aufrechtzuerhalten, sind zahlreiche Songtexte von einer nationalistischen Blut- und Bodenideologie geprägt. Dem „unpolitischen“ Selbstverständnis der Band widerspricht auch die große Zahl an offen auftretenden Nazis auf ihren Konzerten, die sich dort unter unpolitische Jugendliche mischen. Hierin besteht die Gefahr, die von Bands ausgeht, die, wie Frei.Wild, der sogenannten Grauzone zugeordnet werden. Solche Bands sind politisch weder schwarz, also eindeutig faschistisch oder neonazistisch, noch weiß und demokratisch bzw. wirklich unpolitisch.
Verschiedene antifaschistische Gruppen dokumentierten bereits Versuche organisierter Nazis auf den Konzerten in bierseliger Feierstimmung neue Kamerad_innen zu rekrutieren. Eine richtige Distanzierung von solchen „Fans“ hält die „unpolitische“ Band Frei.Wild allerdings nicht für nötig: Frontmann Philipp Burger ließ verlauten, dass auf den Konzerten seiner Band auch Naziskinheads willkommen seien, „solange sich die Leute benehmen“. Eine mehr als zynisch klingende Aussage, wenn man das Konzert vom 29.12.2011 in Dresden im Hinterkopf behält, nach welchem eine ursprünglich aus Kenia stammende Frau von Konzertbesucher_innen in der Nähe der Veranstaltungshalle rassistisch beleidigt, bespuckt und schließlich niedergeschlagen wurde.
Wir wollen keine Konzerte, auf denen Nazis geduldet und rechte Inhalte propagiert werden.
Wir rufen daher die Betreiber_innen des Pahlazzos und alle anderen Konzertveranstalter_innen und Clubbetreiber_innen dazu auf keine Bands spielen zu lassen, die der Grauzone oder dem Rechtsrock zuzuordnen sind.
Nationalismus ist nicht unpolitisch. Nazis und anderen rechten Gestalten die Party versauen.
Einen guten Artikel zu dem Thema gibt es hier: http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/archiv/89/freiwild.php
Am 24.3.2012 wird die Musikgruppe Frei.Wild aus dem italienischen Südtirol im Rahmen ihrer „Allein nach Vorne“-Clubtour unter anderem auch Halt in Pahlen (Kreis Dithmarschen) machen. An sich ist dies keine Ungewöhnlichkeit; nutzten doch schon viele, auch bekanntere Bands, die Eiderlandhalle des Pahlazzos als Spielstätte.
Bei Frei.Wild verhalten sich die Dinge aber anders:
Einige Mitglieder von Frei.Wild, vielen Menschen als Nachfolgeband der „Deutschrockgruppe“ Böhse Onkelz bekannt, teilen mit ihren eben genannten Vorbildern eine Gemeinsamkeit: die Vergangenheit in der rechten Szene. Frei.Wild gingen aus der Nazi-Band Kaiserjäger hervor. Außerdem war beispielsweise Frei.Wild-Sänger Philipp Burger bis in das Jahr 2008 hinein Mitglied der als europafeindlich und rechtspopulistisch einzustufenden Partei „ Die Freiheitlichen“, die für eine „Stärkung des Tiroler Volksbewusstseins“, eine Anbindung Südtirols an den „deutschen Sprach- und Kulturraum“ und gegen Zuwanderung und Multikulturalismus eintritt, um nur einige der rückständigen Forderungen zu nennen. Der Austritt Burgers aus der Partei ist allerdings kaum als Gesinnungswandel zu begreifen, sondern fand wohl vielmehr auf Anraten des Frei.Wild-Managements statt, nachdem die Band wegen eines Auftritts bei einer Parteiveranstaltung mit Kritik konfrontiert worden war und eine langfristige Rufschädigung befürchtet worden war. Burger sympathisiert wohl nach wie vor mit rassistischen, nationalistischen und anderen menschenfeindlichen Inhalten der Partei. Obwohl er und Frei.Wild versuchen, sich selbst als unpolitische Band zu inszenieren und dieses Image aufrechtzuerhalten, sind zahlreiche Songtexte von einer nationalistischen Blut- und Bodenideologie geprägt. Dem „unpolitischen“ Selbstverständnis der Band widerspricht auch die große Zahl an offen auftretenden Nazis auf ihren Konzerten, die sich dort unter unpolitische Jugendliche mischen. Hierin besteht die Gefahr, die von Bands ausgeht, die, wie Frei.Wild, der sogenannten Grauzone zugeordnet werden. Solche Bands sind politisch weder schwarz, also eindeutig faschistisch oder neonazistisch, noch weiß und demokratisch bzw. wirklich unpolitisch.
Verschiedene antifaschistische Gruppen dokumentierten bereits Versuche organisierter Nazis auf den Konzerten in bierseliger Feierstimmung neue Kamerad_innen zu rekrutieren. Eine richtige Distanzierung von solchen „Fans“ hält die „unpolitische“ Band Frei.Wild allerdings nicht für nötig: Frontmann Philipp Burger ließ verlauten, dass auf den Konzerten seiner Band auch Naziskinheads willkommen seien, „solange sich die Leute benehmen“. Eine mehr als zynisch klingende Aussage, wenn man das Konzert vom 29.12.2011 in Dresden im Hinterkopf behält, nach welchem eine ursprünglich aus Kenia stammende Frau von Konzertbesucher_innen in der Nähe der Veranstaltungshalle rassistisch beleidigt, bespuckt und schließlich niedergeschlagen wurde.
Wir wollen keine Konzerte, auf denen Nazis geduldet und rechte Inhalte propagiert werden.
Wir rufen daher die Betreiber_innen des Pahlazzos und alle anderen Konzertveranstalter_innen und Clubbetreiber_innen dazu auf keine Bands spielen zu lassen, die der Grauzone oder dem Rechtsrock zuzuordnen sind.
Nationalismus ist nicht unpolitisch. Nazis und anderen rechten Gestalten die Party versauen.
Einen guten Artikel zu dem Thema gibt es hier: http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/archiv/89/freiwild.php
31.03.12 (Samstag)
Naziaufmärsche in Lübeck und Aarhus stoppen!
Die Nazis wollen wieder ihren alljährlichen "Trauermarsch" in Lübeck abhalten.
Dagegen mobilisiert das Bündnis "Wir können sie stoppen!" zu einer
antifaschistischen Demonstration.
Infos unter http://www.wirkoennensiestoppen.de/
Am gleichen Tag will die anti-muslimische Bewegung Danish Defence League und ihre englische Mutterorganisation, die English Defence League, Sympathisanten aus ganz Europa zu einer Demonstration in Aarhus (Dänemark) sammeln. AntifaschistInnen mobilisieren zum Protest. Infos gibt es bei den GenossInnen von http://projektantifa.dk/ und unter
http://de.indymedia.org/2012/01/323460.shtml
Infos unter http://www.wirkoennensiestoppen.de/
Am gleichen Tag will die anti-muslimische Bewegung Danish Defence League und ihre englische Mutterorganisation, die English Defence League, Sympathisanten aus ganz Europa zu einer Demonstration in Aarhus (Dänemark) sammeln. AntifaschistInnen mobilisieren zum Protest. Infos gibt es bei den GenossInnen von http://projektantifa.dk/ und unter
http://de.indymedia.org/2012/01/323460.shtml
01.05.12 (Dienstag)





