PRESSEMITTEILUNG des Demovorbereitungskreises 13.3. (vom 13.03.2010)
- Über 1300 TeilnehmerInnen auf Demonstration „You'll never walk alone! Solidarität mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt! Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen - linke Gegenkultur stärken!“- Deutliche antifaschistische Reaktion auf Schüsse auf die Alte Meierei im Januar
- Julia Schmidt (Demovorbereitungskreis 13.3.): „Erfolgreich überfällige antifaschistische Gegenöffentlichkeit zu Naziaktivitäten in Kiel geschafft!“
Heute, am Nachmittag des Sa., 13. März 2010 Uhr beteiligten sich insgesamt weit mehr als 1300 Menschen an der Demonstration „You'll never walk alone! Solidarität mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt! Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen - linke Gegenkultur stärken!“, die von verschiedenen NutzerInnen und UnterstützerInnen der Alten Meierei initiiert und von einem breiten Spektrum von fast 100 politischen und kulturellen Organisationen und Projekten aus Kiel und weit darüber hinaus getragen wurde. Anlass der Demonstration waren scharfe Schüsse auf das linke Kultur- und Wohnprojekt Alte Meierei am 20. Januar 2010 und seit geraumer Zeit andauernde Angriffe von Neonazis auf linke und alternative Einrichtungen in Kiel.
Ab 14 Uhr versammelten sich die DemoteilnehmerInnen am Kieler Hauptbahnhof, von wo sich der Demonstrationszug gegen 15 Uhr in Bewegung setzte und nach einer langen Route durch die Kieler Innenstadt gegen 17.30 Uhr an der Alten Meierei endete.
Es wurden insgesamt vier Kundgebungen am Bahnhof, am Asmus-Bremer-Platz, vor dem erst vor wenigen Wochen von einem erneuten Naziangriff betroffenen Buchladen Zapata im Jungfernstieg und in der Ringstraße abgehalten. Dabei wurde sich in verschiedenen Redebeiträgen solidarisch mit allen Betroffenen der faschistischen Angriffe erklärt, zu denen es vor allem in den letzten zwei Jahren immer wieder gehäuft gekommen ist, die Notwendigkeit breiter antifaschistischer Gegenwehr betont und zur Verteidigung und Schaffung grenzenloser linker Gegenkultur wie in der Alten Meierei aufgerufen. Darüber hinaus wurde immer wieder die bisher ausgebliebene breite Thematisierung der Kieler Naziaktivitäten in weiten Teilen der städtischen Öffentlichkeit kritisiert. So berichte z.B. die Lokalpresse den RednerInnen zufolge nur unzureichend und häufig unzutreffend über Aktivitäten von Neonazis in Kiel. Zudem schwinge oft eine Gleichsetzung von engagierten AntifaschistInnen mit Neonazis im Sinne der sogenannten „Extremismustheorie“, die als politisch und wissenschaftlich haltlos zurück gewiesen wurde, in der Berichterstattung
führender Kieler Printmedien mit.
Mark Schröder vom Demovorbereitungskreis 13.3. zeigte sich sehr zufrieden:"Weit über 1300 AntifaschistInnen haben heute unmissverständlich klargestellt, dass wir uns nicht von den Angriffen der Nazis einschüchtern lassen und jetzt erst recht eine lebendige linke Gegenkultur leben und weiter gegen Naziaktivitäten jeglicher Art vorgehen werden. Wir können uns dabei auf eine große Solidarität in der Stadt verlassen, wie heute wieder einmal deutlich geworden ist."
"Es war lange überfällig, wie heute sehr erfolgreich geschehen, mit einer starken antifaschistischen Mobilisierung die nötige Gegenöffentlichkeit zu den Schüssen auf die Alte Meierei und anderen Naziaktivitäten in Kiel herzustellen. Dass wir dies mal wieder selbst in die Hand nehmen mussten, hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die lokale Presse ganz im Sinne der vorgegebenen Polizeilinie die hiesigen Naziaktivitäten meist verschweigt, verharmlost oder sogar die dringend erforderliche antifaschistische Gegenwehr mit ihnen gleichsetzt. Wie gefährlich das ist, offenbart sich in einem städtischen Klima, in dem es den Neonazis trotz ihrer weitestgehenden Marginalisierung möglich ist, fortlaufend Menschen und Einrichtungen anzugreifen. Deshalb freuen wir uns, dass es uns heute gelungen ist, dem eine unüberhörbare antifaschistische Position entgegen zu setzten. Daran werden wir natürlich auch in Zukunft festhalten!“, kommentierte Julia Schmidt vom Demovorbereitungskreis die erfolgreich verlaufene Demonstration.
Rückfragen an den Demovorbereitungskreis 13.3.: antifa-kiel@riseup.net
Weitere Informationen: www.antifa-kiel.org | www.altemeierei.de
PRESSEMITTEILUNG des Demovorbereitungskreises 13.3. (vom 11.03.2010)
- Hohe TeilnehmerInnenzahl bei antifaschistischer Demonstration „You'llnever walk alone!“ in Solidarität mit allen Betroffenen faschistischer
Gewalt am Samstag (13.3.) in Kiel erwartet
- Rund 100 Initiativen und Projekte unterstützen öffentliche Reaktion auf
Schüsse auf linkes Zentrum Alte Meierei und andauernde neonazistische
Angriffe in Kiel
- Julia Schmidt (Demovorbereitungskreis 13.3.): „Es gilt sich zu
solidarisieren, antifaschistische Strukturen zu stärken und
Gegenöffentlichkeit zu schaffen.“
Am Sa., 13. März 2010 startet am Kieler Hauptbahnhof um 14 Uhr die
antifaschistische Demonstration „You'll never walk alone! Solidarität mit
der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt!
Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen - linke Gegenkultur
stärken!“. Anlass sind die scharfen Schüsse auf das linke Kultur- und
Wohnprojekt Alte Meierei vom 20. Januar 2010 und die seit geraumer Zeit
andauernden Angriffe von Neonazis auf linke und alternative Einrichtungen
in Kiel. Ihr jüngstes Beispiel stellen die erneut eingeschlagenen
Schaufensterscheiben des Buchladens Zapata vor einigen Wochen am 18.2.2010
dar. „Nach wie vor wollen wir deutlich machen, dass wir als Betroffene der
Naziangriffe und als solidarische AntifaschistInnen zusammen stehen sowie
dass die Aktionen der Neonazis ihr Ziel verfehlen und sich stattdessen zu
einer breit getragenen antifaschistischen Gegenwehr umkehren.“,
kommentiert Mark Schröder vom Demovorbereitungskreis das Vorhaben der
InitiatorInnen.
Die Demonstration, die auf die Initiative verschiedener NutzerInnen und
UnterstützerInnen der Alten Meierei zurück geht, wird mittlerweile von
einem breiten Spektrum von fast 100 politischen und kulturellen
Organisationen und Projekten aus Kiel und weit darüber hinaus getragen,
die den Aufruf bisher unterzeichnet haben bzw. die Demo unterstützen. Die
mehrwöchige norddeutschlandweite Mobilisierung ist schon im Vorfeld auf
große Resonanz gestoßen, weshalb die VeranstalterInnen von einer
entsprechend hohen TeilnehmerInnenzahl ausgehen
Neben der Solidaritätsbekundung für die Alte Meierei, den Buchladen Zapata
und alle Betroffenen neonazistischer Angriffe, hat die Demonstration
außerdem das Ziel, die bisher ausgebliebene breite Thematisierung der
Kieler Geschehnisse in weiten Teilen der städtischen Öffentlichkeit
aufzubrechen und zu kritisieren. So wird im Demonstrationsaufruf etwa der
Lokalpresse vorgeworfen, nur unzureichend und häufig unzutreffend über
Aktivitäten von Neonazis in Kiel zu berichten. Zudem schwinge oft eine
Gleichsetzung von engagierten AntifaschistInnen mit Neonazis im Sinne der
sogenannten „Extremismustheorie“, die als politisch und wissenschaftlich
haltlos zurück gewiesen wird, in der Berichterstattung führender Kieler
Printmedien mit. „Wie gefährlich es ist, wenn die hiesige
Presseberichterstattung die Neonaziaktivitäten und -angriffe verschweigt
und verharmlost sowie die in vielerlei Hinsicht haltlose Gleichsetzung der
menschenverachtender Ziele der Neonazis mit linker bzw. antifaschistischer
Politik betreibt, offenbart sich in einem städtischen Klima, in dem es den
Neonazis trotz ihrer weitestgehenden Marginalisierung möglich ist,
fortlaufend Menschen und Einrichtungen anzugreifen. Es ist lang
überfällig, dieses Problem zum Thema in der Stadt zu machen. Am kommenden
Samstag werden sich deshalb zahlreiche Menschen mit den Betroffenen
faschistischer Gewalt solidarisieren, damit aktiv antifaschistische
Strukturen stärken und die angemessene Gegenöffentlichkeit schaffen.“,
äußert sich Julia Schmidt vom Demovorbereitungskreis zu den weitergehenden
Zielen der Aktion.
Rückfragen an den Demovorbereitungskreis 13.3.: antifa-kiel@riseup.net
Am 13.3. bestehen darüber hinaus jeweils vor und nach der Demonstration
Kontaktmöglichkeiten zu den VeranstalterInnen. Interessierte
PressevertreterInnen werden gebeten, sich diesbezüglich in der Zeit von
13.30-14.OO Uhr oder innerhalb einer halben Stunde unmittelbar nach der
offiziellen Auflösung der Demo beim Lautsprecherwagen zu melden.
Weitere Informationen: www.antifa-kiel.org | www.altemeierei.de
PRESSEMITTEILUNG des Demovorbereitungskreises 13.3. (vom 26.02.2010)
- Antifaschistische Demonstration „You'll never walk alone!“ inSolidarität mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer
Gewalt am 13.3 in Kiel angekündigt
- Öffentliche Reaktion auf Schüsse auf linkes Zentrum Alte Meierei und
andauernde neonazistische Angriffe in Kiel
- Bereits 70 Initiativen und Projekte unterzeichnen Demoaufruf
- Julia Schmidt (Demovorbereitungskreis 13.3.): „Überfällige Initiative
nach erneut ausgebliebener breiter Thematisierung der Vorfälle in der
städtischen Öffentlichkeit.“
Am Sa., 13. März 2010 wird in Kiel eine antifaschistische Demonstration
unter dem Motto „You'll never walk alone! Solidarität mit der Alten
Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt! Nazistrukturen in
Kiel und andernorts zerschlagen - linke Gegenkultur stärken!“ stattfinden,
die um 14 Uhr vom Hauptbahnhof starten soll. Anlass sind die scharfen
Schüsse auf das linke Kultur- und Wohnprojekt Alte Meierei vom 20. Januar
2010 und die seit geraumer Zeit andauernden Angriffe von Neonazis auf
linke und alternative Läden in Kiel, deren jüngstes Beispiel die erneut
eingeschlagenen Schaufensterscheiben des Buchladens Zapata in der
vergangenen Woche am 18.2.2010 darstellt. „Wie wir es auch schon in der
Vergangenheit erfolgreich getan haben, werden wir als Betroffene der
Naziangriffe und als solidarische Antifaschist/-innen zusammenstehen,
deutlich machen, dass die Aktionen der Neonazis ihr Ziel verfehlen und
dafür sorgen, dass diese sich zu einer breit getragenen antifaschistischen
Gegenwehr umkehren.“, kommentierte Mark Schröder vom
Demovorbereitungskreis das Vorhaben der InitiatorInnen.
Die Demonstration ist eine Initiative verschiedener NutzerInnen und
UnterstützerInnen der Alten Meierei, die mittlerweile bereits von über 70
politischen Initiativen, Kulturschaffenden, alternativen Zentren und
vielen anderen aus Kiel und weit darüber hinaus getragen wird, die den
Aufruf bisher unterzeichnet haben bzw. die Demo unterstützen. Derzeit
beginnt die heiße Phase der Mobilisierung, so sind bereits jetzt
zahlreiche Plakate, die zur Demo aufrufen, im Stadtbild zu sehen.
Über die direkte Solidaritätsbekundung mit der Alten Meierei, dem
Buchladen Zapata und allen Betroffenen neonazistischer Angriffe hinaus,
hat die Demonstration außerdem das Ziel, die bisher ausgebliebene breite
Thematisierung der Kieler Geschehnisse in weiten Teilen der städtischen
Öffentlichkeit aufzubrechen und zu kritisieren. So wird etwa der
Lokalpresse im Demonstrationsaufuf vorgeworfen, nur unzureichend und
häufig unzutreffend über Aktivitäten von Neonazis in Kiel zu berichten.
Zudem schwinge oft eine Gleichsetzung von engagierten AntifaschistInnen
mit Neonazis im Sinne der sogenannten „Extremismustheorie“, die als
politisch und wissenschaftlich haltlos zurück gewiesen wird, in der
Berichterstattung führender Kieler Printmedien mit. „Natürlich trägt auch
die hiesige Presseberichterstattung, die Neonaziaktivitäten und -angriffe
verschweigt und verharmlost sowie die in vielerlei Hinsicht haltlose
Gleichsetzung der menschenverachtender Ziele der Neonazis mit linker bzw.
antifaschistischer Politik betreibt, zu einem Klima in Kiel bei, welches
es den Neonazis erleichtert, fortlaufend Menschen und Einrichtungen
anzugreifen. Es ist lang überfällig, dieses Problem zum Thema in der Stadt
zu machen. Dies gehen wir jetzt mit unserer groß angelegten
antifaschistischen Mobilisierung an!“, äußerte sich Julia Schmidt vom
Demovorbereitungskreis zu den weitergehenden Zielen der Aktion.



