Hier dokumentieren wir Veröffentlichungen der Autonomen Antifa-Koordination Kiel:
DAS JAHR, IN DEM WIR KONTAKT AUFNAHMEN
Kritische Betrachtung des „Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus“ in Schleswig-Holstein
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...bis die Scheiße aufhört!
Solidarität mit allen Betroffenen staatlicher Repression und rechter Gewalt!
Der ganz normale Ausnahmezustand in Deutschland
Rassistische und faschistische Gewalt sind trauriger Alltag in
Deutschland. Diese hat seit 1990 mindestens 149 Todesopfer gefordert.
Neonazistische Übergriffe sind an der Tagesordnung. In den letzten
Wochen und Monaten wurde dieser gewalttätig normierende Normalzustand
wieder offensichtlicher und ekelerregender - es gibt eine erschreckende
Häufung an rechten Übergriffen und Anschlägen gegen Migrant*innen und
linke Menschen und Projekte:
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Redebeitrag gegen Extremismusdoktrin /// Antifa-Kundgebung Friedrichsort /// 18.06.2011
Wer links und rechts nicht unterscheiden kann...
Vom Antikommunismus der Nazis zur Extremismusideologie Kristina Schröders.
In
jüngerer Zeit kriegt mensch es von allen Seiten um die Ohren gehauen:
Radikale Linke müssten genauso bekämpft werden, wie auch Nazis. Mit
abstrusen Behauptungen und einem verdrehten Gesellschaftsverständnis,
wie dem Hufeisenmodell, werden fortschrittliche, lebensbejahende Ziele
der politischen Linken mit der Menschenverachtung der Nazis
gleichgesetzt. So absurd wie das ist, viele Menschen behaupten genau
diesen Unsinn. Eine glühende Verfechterin ist neben den konservativen
Politikwissenschaftlern Eckhard Jesse und Uwe Backes auch die aktuelle
Familienministerin Kristina Schröder. Der Griff in die historische und
politische Mottenkiste der Feindschaft gegen linke Bewegungen hat in
Deutschland eine lange, leidvolle und gefährliche Tradition:
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Redebeitrag „Aktuelle Strukturen“ /// Antifa-Kundgebung Friedrichsort /// 18.06.2011
Kiel im
Frühling 2010: Aus einem Personenpool von etwa 20, teils sehr jungen
Neonazis, viele von ihnen wohnhaft im Kieler Norden, kommt es immer
wieder zu Schüben von Aktivismus: Mal versucht man eine Kundgebung
durchzuführen, mal verunstaltet man großflächig das Kieler Straßenbild
mit Nazipropaganda. Man mietet mitten in der Innenstadt einen Raum für
eine abendliche Veranstaltung mit Beteiligung der üblichen
schleswig-holsteiner Aktivnazis, fährt am Wochenende gemeinsam zu
überregionalen Demos, wo ihr Leithammel Daniel Zöllner sogar auch mal
reden darf. Und es fliegen auch mal wieder Scheiben bei alternativen
Läden ein. Das alles läuft unter dem mittlerweile nicht mehr ganz neuen
Namen „Aktionsgruppe Kiel“, der zwei Jahre zuvor von einer noch
größtenteils von anderen Personen durchsetzten Generation von Neonazis
außerhalb der NPD um den langjährigen Nazikader Peter Borchert ins Spiel
gebracht wurde und seither vor allem für oftmals gewaltförmigen und
spontanen Neonazi-Aktivismus steht, der bewusst die Konfrontation mit
Antifaschist_innen sucht.
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Redebeitrag gegen schlechte Scherze /// Antifa-Kundgebung Friedrichsort /// 18.06.2011
Etwas
unglaubliches scheint hier in Friedrichsort passiert zu sein, denn dort
hat sich die lokale Neonazi-Szene, die das Viertel noch vor einem Jahr
mit tonnenweise menschenverachtender rassistischer, nationalistischer
und antisemitischer Propaganda überhäuft und regelmäßig Menschen, die
nicht ihrem beschränkten Weltbild entsprechen mit
Einschüchterungsversuchen belsätigt haben, angeblich in Luft aufgelöst.
So zumindest dem stellvertretenden Leiter der Polizeistation in
Friedrichsort zufolge, der auf einer Sitzung des Ortsbeirates am 9. März
deshalb "Entwarnung" gegeben hat, was von den Kieler Nachrichten in
gewohnter Manier unhinterfragt aufgegriffen und weiterverbreitet wurde.
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Aufruf: Antifaschistische Kundgebung gegen schlechte Scherze in Kiel-Friedrichsort
Samstag | 18.6.11 | 12 Uhr
Friedrichsorter Str./Bushaltestelle Brauner Berg
Etwas unglaubliches scheint in Friedrichsort passiert zu sein, denn hier
hat sich die lokale Neonazi-Szene angeblich in Luft aufgelöst. Der
stellvertretende Leiter der Polizeistation in Friedrichsort hat auf
einer Sitzung des Ortsbeirates am 9. März deshalb "Entwarnung" gegeben,
die Kieler Nachrichten greifen die Geschichte in gewohnter Manier auf.
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Redebeitrag auf der Kundgebung gegen den Naziaufmarsch am 21.8.10 in Neumünster
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Neumünsteranerinnen und Neumünsteraner!
Als
gäbe es keine anderen drängenden Dinge zu erledigen, müssen wir uns
heute mal wieder um die Verhinderung eines widerlichen Aufmarschs
rassistischer, nationalistischer und antisemitischer Horden kümmern. Als
stünde es nicht eigentlich an, in Zeiten krisenhafter Zuspitzungen des
kapitalistischen Irrsinns auf gesellschaftlicher wie auf ökologischer
Ebene, angesichts mordender Bundeswehrtruppen in Afghanistan und vor
Somalia oder des totalen Ausbaus des autoritären bundesrepublikanischen
Überwachungsstaats, eine schlagkräftige emanzipatorische Linke zu
organisieren, die dem weltweiten Normalzustand von Krieg, Katastrophe,
Ausbeutung und Unterdrückung vielleicht doch noch eine schon lange
überfällige vernünftige Perspektive entgegen setzen kann.
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Redebeitrag auf der Bündnis Demo gegen Nazigewalt am 2.7.2010
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen!
Wir
sind heute gemeinsam auf der Straße, um unserer Solidarität mit Claudiu
C. öffentlich und unübersehbar Ausdruck zu verleihen. Claudiu wurde am
18. April 2009 vorm Kieler Opernhaus aus einer Horde von Neonazis heraus
brutal niedergeschlagen, nachdem zuvor ein Angriffsversuch derselben
Gruppe auf eine antifaschistische Kundgebung in der Innenstadt
erfolgreich abgewehrt werden konnte. Claudiu wurde an diesem Tag
lebensgefährlich verletzt und kann seitdem seinen Beruf als Tänzer nicht
mehr ausüben. Am Dienstag findet die Gerichtsverhandlung gegen den
Täter, den langjährigen Kieler Nazi-Aktivisten Christopher Rüdiger,
statt. Wir wünschen Dir, Claudiu, von ganzem Herzen, dass das Ergebnis
des anstehenden Prozesses in deinem Sinne sein wird und wollen Dir –
nicht zuletzt mit der heutigen Demonstration – Kraft mit auf dem Weg
geben, das Aufeinandertreffen mit dem Neonazitäter Christopher Rüdiger
am Dienstag ohne größere Unannehmlichkeiten zu meistern und auch darüber
hinaus, weiterhin einen Umgang mit dem Dir Angetanen zu finden.
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Redebeitrag zum Tag der Befreiung, Antifa-Kundgebung in Kiel am 8.5.2010
Liebe
Kieler und Kielerinnen,
liebe
Antifaschisten und Antifaschistinnen!
Wir
haben uns hier heute in der Kieler Innenstadt versammelt, um an eines
der zentralsten Ereignisse der Zeitgeschichte zu erinnern: Denn vor
genau 65 Jahren, am 8. Mai 1945 kapitulierte das
nationalsozialistische Deutsche Reich bedingungslos vor den
Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Deutschland war endlich von den
Truppen der Anti-Hitler-Koalition eingenommen, nachdem dem deutschen
Vernichtungskrieg in ganz Europa und dem industriellen Massenmord in
den Konzentrationslagern der Nazis Abermillionen Menschen zum Opfer
gefallen waren. Die Herrschaft des Nationalsozialismus war am 8. Mai
1945 nach 12 Jahren des Terrors gegen Juden und Jüdinnen, die
Bevölkerung Osteuropas, politische GegnerInnen, insbesondere
KommunistInnen und SozialdemokratInnen, Sinti und Roma, Homosexuelle,
sogenannte „Asoziale“ und alle anderen, die nicht dem
nationalsozialistischen Weltbild entsprachen oder sich widersetzten,
zerschlagen. Der 8. Mai 1945 war für alle Menschen, die noch von der
Mord- und Unterdrückungsmaschinerie Nazideutschlands bedroht waren
und für alle, die in Gegnerschaft zu ihr standen, ein Tag der
Befreiung.
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Redebeitrag über Neonazi-Strukturen in Schleswig-Holstein auf der antifaschistischen Meierei Demo am 13.3.10 in Kiel
Liebe Freundinnen
und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen.
Wenn wir heute
anlässlich der enrneuten, schwerwiegenden Nazi-Übergriffe auf linke
Projekte in Kiel auf der Straße sind, lohnt es sich auch einmal
mehr, einen Blick auf die Entwicklungen der Neonaziszene in
Schleswig-Holstein zu werfen, denn aktiver Antifaschismus ist nur
möglich, wenn wir ihre Strukturen und Akteure kennen - um
Aufzuklären und zu Handeln.
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Aktionen von Neonazis in Kiel im Jahr 2009 – Eine Chronik der Ereignisse
Die
Kieler Neonazi-Szene machte im Jahr 2009 durch diverse Aktivitäten
auf sich aufmerksam. Bereits 2008 stand die Szene durch die
Haftentlassung des bekannten Neonazis Peter Borchert und dessen
Bemühungen in Kiel eine Gruppe so genannter „Autonomer
Nationalisten“ zu gründen wieder etwas organisierter da. Nachdem
etwa zehn Mitglieder dieser Gruppe im Januar 2009 durch
Antifaschistinnen und Antifaschisten an ihren Wohnorten und
Arbeitsplätzen geoutet wurden, riefen die Neonazis dazu auf
„Wehrwolfeinheiten“ zu gründen, erklärten Kiel zur „Frontstadt“
und 2009 zum „Kampfjahr“. Mit
dem Gebrauch solcher Vokabeln machen die Kieler Neonazis keinen Hehl
aus ihrem Bezug zum Nationalsozialismus.
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Redebeitrag über Nazistrukturen in Schleswig-Holstein auf der Demonstration gegen den Club 88 am 26.9.09 in Neumünster
Wenn wir heute anlässlich der nun leider schon 13 Jahre andauernden
Geschichte des nicht unbedeutenden Nazitreffs „Club 88“ für dessen lang
überfällige Schließung auf der Straße sind, lohnt es sich auch, einen
Blick auf die Entwicklungen seines unmittelbaren BesucherInnenklientels
zu werfen: Der Neonaziszene Schleswig-Holsteins. Denn hier kann mensch
seit etwa zwei Jahren Veränderungen wahrnehmen, die sich zumindest
ansatzweise auch in deren Nutzung des „Club 88“ niederschlagen.
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Redebeitrag auf der Antifa-Demo "Nazis aus der Deckung holen!" am 16.5.09 in Neumünster
Liebe
Antifaschistinnen und Antifaschisten,<br>
wir sind heute hier
in Neumünster zusammen auf der Straße unter dem Motto „Nazis aus
der Deckung holen“, um über die Strukturen der hiesigen
Neonaziszene aufzuklären und diese offen zu legen. Dazu gehören
ihre Treffpunkte Club 88 und die Kneipe Titanic, sowie deren
BetreiberInnen. Gleichzeitig sind wir dabei auch in praktischer
Solidarität mit den Neumünsteraner AntifaschistInnen auf der
Straße, die es hier mit einer der größten und organisiertesten
Naziszenen in Schleswig-Holstein zu tun haben.
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Aktiv gegen Nazis – im Stadtteil und überall!
Information
über die erneuten Aktivitäten von Neonazis in Kiel (April 2009)
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Heute in Gaarden: Deutsche PolzistInnen schützten die Faschisten! 9.3.09
Flugblatt auf deutsch und türkisch, dass auf der Spontandemo in Gaarden am 9.3.09 verteilt wurde.
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Redebeitrag Antifa-Kundgebung in Kiel, 4.3.09
Liebe Passantinnen und Passanten!
Liebe hier um den Asmus-Bremer-Platz Beschäftigten!
Liebe Anwohner und Anwohnerinnen!
Wir
haben uns hier heute in der Kieler Innenstadt versammelt, um darauf
aufmerksam zu machen, dass in den letzten Wochen – zuletzt nach unserem
Kenntnisstand am vergangenen Freitag - hier am Asmus-Bremer-Platz immer
wieder Neonazis der „Aktionsgruppe Kiel“ Flugblätter verteilt haben, in
denen sie auf die immer gleiche menschenverachtende Weise die
„Überfremdung“ durch „Ausländer“ propagieren, stumpfen Nationalismus
als vermeintliche Lösung für soziale Missstände vorgaukeln oder für den
Kieler NPD-Ratsherren Hermann Gutsche werben.
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Aufruf: Keine Naziaktion am 12.06.!
Keine Ruhe für NPD-Ratsherr Gutsche!
Am Do., 12. Juni (ab 15 Uhr) findet im Kieler Rathaus die konstituierende Ratssitzung statt.
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Redebeitrag Bündnisdemo in Kiel, 24.05.2008
Liebe Antifaschisten und Antifaschistinnen!
Liebe Kieler und Kielerinnen!
Wir
sind hier heute auf der Straße, um dem Wahlkampf der faschistischen NPD
eine angemessene Antwort entgegenzusetzen: Nämlich, dass wir ihrer
Hetze auch dann keinen Raum gewähren, wenn sie versucht, sich im
spießbürgerlichen und pseudosozialem Gewand zu präsentieren. Sollte
morgen also tatsächlich eineR ihrer KandidatInnen in das Kieler Rathaus
oder sonst wo in Schleswig-Holstein einziehen, so sei dieser Person
gesagt, dass wir sie nicht in Ruhe lassen werden, bis sie voller Reue
das Weite sucht. Wenn es für die NPD wirklich für einen Sitz reichen
sollte, rufen wir zu diesem Zweck alle AntifaschistInnen trotz der
letztwöchentlichen Drohungen von Polizeichef Tanck zu einer Spontandemo
morgen Abend um 19.30 Uhr vom Kieler Bahnhof auf.
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Aufruf 17.5.08: Spontaner Antifa-Sit-In gegen erneutes Nazikonzert in Kiel
Auf einschlägigen Internetseiten wird für den heutigen Samstag,
17.5.08, ein Konzert der Neonazibands "V-Punk" und "Territorium" sowie
einer Überraschungsband in der Kneipe B.A.M im Kieler Rotlichtviertel
beworben. Dies ist das zweite Nazikonzert innerhalb von nur wenigen
Wochen in Kiel. Bereits am 12.4. spielten im vom "V-Punk"-Sänger Zeljko
Topic betriebenen B.A.M die Bremer Nazi-Hool Band "Kategorie C/Hungrige
Wölfe" vor ca. 150 BesucherInnen.
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Aufruf 24.5.08: Keinen Millimeter für Nazis. Niemals und nirgendwo!
Zunehmende Nazigewalt in Kiel
Manche mussten im letzten Monat die Erfahrung selbst machen, einige
haben es mitbekommen, an vielen ist es bisher völlig vorbeigegangen:
Die Kieler Neonaziszene wird wieder aktiver und ist vor allem in den
letzten Wochen durch ein ungewohnt offensives Auftreten aufgefallen. In
der Woche vom 16.-22. April kam es im gesamten Kieler Stadtgebiet fast
täglich zu nächtlichen Angriffen von Neonazis auf im weitesten Sinne
linke Läden und Projekte. Betroffen waren u.a. der Zapata-Buchladen,
die Arbeitsloseninitiative in Gaarden, der Kinderladen der Hansastr. 48
und einige andere Einrichtungen, bei denen mit Steinen die
Fensterscheiben zertrümmert wurden. Zeitgleich kam es seitdem vermehrt
zu faschistischen und rassistischen Übergriffen in Kiel und Neonazis
tauchen vermehrt im Stadtbild auf. Zur Eskalation kam es, als es zu
tagelangen Konflikten um ein von den beiden NPD-Kommunalwahlkandidaten
Thomas Krüger und Nils Hollm bewohntes Wohnhaus in der Gaardener
Preetzer Str. kam, die erst durch den Auszug der beiden infolge
antifaschistischer Gegenwehr beendet werden konnten.
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PRESSEMITTEILUNG der Anti-Nazi-Koordination Kiel, 03.05.2008
- 700 TeilnehmerInnen auf antifaschistischer Demonstration in Kiel-Gaarden
- Veranstaltung konnte zur unabhängigen Aufklärung der Gaardener
Bevölkerung über das ungewohnt offensive Auftreten Kieler Neonazis in
den vergangenen Wochen beitragen
- Julia Schmidt (Anti-Nazi-Koordination Kiel): "Für alle ist
unmissverständlich sichtbar geworden: Das Polizeimärchen vom
"Bandenkrieg" ist eine Lüge. In Kiel findet vielmehr eine breite
politische Auseinandersetzung mit der erstarkenden Neonaziszene statt."
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Aufruf 3.5.08: Aktiv gegen Nazis in Gaarden und anderswo!
Nazis in Kiel geben sich offensiv.
Im April griffen Neonazis mehrfach linke und alternative Zentren,
Wohnungen und Läden im gesamten Kieler Stadtgebiet an. Zeitweise wurden
fast jede Nacht Scheiben oder anderes zerstört. Die Lage spitzt sich
zu. Neu ist das Problem mit den Nazis allerdings nicht. In den letzten
Monaten sind die Nazis immer dreister geworden. Sie verbreiten ihre
dreckige, faschistische Propaganda durch Aufkleber und Plakate im
Kieler Stadtgebiet, ihre öffentliche Präsenz auf den Straßen von
Gaarden und ganz Kiel nimmt zu.
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PRESSEMITTEILUNG der Anti-Nazi-Koordination Kiel, 30.04.2008
- Antifaschistische Demonstration durch Gaarden anlässlich des offensiven Auftretens von Neonazis in Kiel am Sa., 03.05.08
- Demo ist Bestandteil einer unabhängigen Öffentlichkeits- und Sensibilisierungskampagne Kieler AntifaschistInnen
- Julia Schmidt (Anti-Nazi-Koordination Kiel): "Während Lokalmedien das
Naziproblem bisher totschweigen, leisten entschlossene
AntifaschistInnen erfolgreichen Widerstand. Diesen gilt es gemeinsam
weiterzuentwickeln."
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PRESSEMITTEILUNG der Anti-Nazi-Koordination Kiel, 22.04.2008
- Serie von neonazistischen Angriffen geht weiter
- Kieler NazigegnerInnnen verurteilen Nachrichtensperre der Staatsanwaltschaft
- Unabhängige antifaschistische Öffentlichkeitsoffensive angekündigt
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PRESSEMITTEILUNG der Anti-Nazi-Koordination Kiel, 20.04.2008
– 250 AntifaschistInnen demonstrieren von Gaarden in die Kieler Innenstadt gegen rechte Gewalt und den Wahlkampf der NPD
– Nacht auf Sonntag: 30 Neonazis feiern Hitlers Geburtstag in der Preetzer Str. 11
– Stimmungslage in der Stadt bleibt angespannt
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PRESSEMITTEILUNG der Anti-Nazi-Koordination Kiel, 19.04.2008
– Die NPD hat ihrem Kommunalwahlkampf begonnen
– Serie von faschistischen Anschlägen in Kiel
– Auseinandersetzungen vor einem von NPD-Kandidaten bewohntem Haus
– AntifaschistInnen wollen Widerstand organisieren
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