Chronologie von Naziaktivitäten in Kiel (ab Winter 2007)

Erstellt von der Autonomen Antifa-Koordination Kiel
Diese Chronologie ist sicher unvollständig - Hinweise bitte an antifa-kiel[at]riseup.net
Dezember 2007: Der aus dem Knast entlassende Nazikader Peter Borchert zieht in die Iltisstraße in Gaarden. Nachdem ihm eine Scheibe eingeworfen wird, zieht er kurze Zeit später wieder aus.

2008

Frühjahr 2008:
Peter Borchert baut zusammen mit anderen Nazis eine Gruppe "autonomer Nationalisten" auf, die sich "Aktionsgruppe/Aktionsgemeinschaft Kiel" nennt.

12.4.08: "Kategorie C/Hungrige Wölfe" Konzert im BAM mit ca. 150 BesucherInnen. (Indymedia)
16./17.4.08: Dem Wohnprojekt Dampfziegelei in der Wik werden Scheiben eingeschmissen, an der Alten Meierei 4 Fahrradreifen abgestochen und ein Scheinwerfer kaputt gemacht, in der Hansastr. 48 die Scheiben vom Kinderladen eingeschmissen.
17./18.4.08: Der Arbeitslosen-Initiative in der Iltisstr. 34 werden die Scheiben eingeschmissen.
18./19.4.08: Bei einer Antifa Spontandemo gegen das Haus in der Preetzer Str. 11a kommt es zu schweren Auseinandersetzungen mit den Nazis vor dem Haus.
19./20.4.08: Ungefähr 30 Nazis feiern Hitlers Geburtstag in der Preetzer Str. 11a, die Polizei schirmt das Gebiet großräumig ab.
20./21.4.08: Dem Zapata Buchladen im Jungfernstieg wird von Nazis die Scheiben eingeschmissen.
21./22.4.08: Bei einem Rechtsanwalt und einer leerstehenden Wohnung im Vorderhaus der Schweffelstraße 6 wird jeweils eine Scheibe eingeworfen.
1.5.08: Kieler Nazis der NPD und den "autonomen Nationalisten" nehmen in größerer Anzahl an der Nazi-Demo in Hamburg teil.
17.5.08: "V-Punk" und "Territorium" Konzert im BAM mit eher wenig BesucherInnen. (Aufruf)
24.5.08: Am Rand der Antifa-Demo in der Kieler Innenstadt wird eine größere Gruppe Nazis von der Polizei in der Legienstraße kontrolliert und aufgehalten.
25.5.08: Der NPD Kreisvorsitzende Hermann Gutsche wird bei der Kommunahlwahl ins Rathaus gewählt. (Indymedia)
12.6.08: Konstituierende Ratssitzung: NPD Kundgebung auf dem Rathausplatz mit 7 Nazis. Am Europaplatz greifen ca. 20 "autonome Nationalisten" unter Peter Borcherts Führung eine Gruppe Antifas an, es gibt 2 verletzte AntifaschistInnen und 11 Gewahrsamnahmen bei den Nazis. (Indymedia)
26.6.08: Der stellvertretende NPD-Landesvorsitzender Jens Lütke aus Martensrade (bei Kiel) wird vom Kieler Amtsgericht zu 1.500 Euro Geldstrafe wegen "Volksverhetzung" verurteilt. Daraufhin kommt es im Internet bei "Altermedia" unter seinem Namen und unter dem Namen "Borchert" zu Morddrohungen gegen den Richter, worüber die Presse ausführlich berichtet. (NPD-BLOG)

Sommer 2008: Die Gruppe der "autonomen Nationalisten" nennt sich jetzt "Aktionsgruppe Kiel", jedoch in Abgrenzung zu Querfront-Strategien und mit neuer Internetseite, die mit einem neuen Internet-Portal der "autonomen" Nazis aus ganz Schleswig-Holstein verlinkt ist.

16.8.08: Ungefähr 40 Nazis machen am Abend eine Spontandemo zum sog. "Hess Gedenken" in der Kieler Innenstadt und feiern sich dafür ab, dass "die Antifa" das im Vorfeld nicht mitbekommen hat. (Augenzeugenbericht bei Indymedia)
29.8.08: Vor dem Kieler Amtsgericht kommt es zu einer Schlägerei zwischen Nazis und Hell's Angels, bei der eine Person schwer verletzt wird. Peter Borchert wird festgenommen und kommt in U-Haft. (NPD-BLOG)
4.10.08: Die "Aktionsgruppe Kiel" verteilt Flyer der "Unabhängigen Nachrichten" in der Holstenstraße. Hier wird auch NPD-Kader Peter von der Born gesehen.

2009

17.1.09:
AntifaschistInnen outen die Mitglieder der "Aktionsgruppe Kiel". In der folgenden Nacht brennt in Neumünster das Auto eines Antifaschisten aus. (Artikel)
26.+27.1.09: Die NPD verteilt Flugblätter in der Kieler Innenstadt, sie will damit anscheinend ihren Wahlkampf beginnen.
3.2.09: Die "Aktionsgruppe Kiel" verteilt wieder Flyer der "Unabhängigen Nachrichten" in der Holstenstraße. Hier werden Peter von der Born und Daniel Z. gesehen. Sie versuchen anwesende Antifas zu provozieren.
3.2./4.2.09: Dem Buchladen „Zapata“ und der Druckerei der „Hansastraße 48“ werden die Scheiben eingeworfen.
4.2.09: Im Rahmen einer erneuten Verteilaktion von denselben Neonazis der "AG Kiel" kommt es zu einer Auseinandersetzung mit einigen AntifaschistInnen. (Artikel zu den Vorfällen)
17.2.09: Wieder verteilen Nazis der "Aktionsgruppe Kiel" Flyer in der Holstenstraße.
19.2.09: Der Neonazi Peter Borchert, einer der führenden Köpfe der "Aktionsgruppe Kiel", wird in dem Prozess gegen ihn vom Landgericht freigesprochen. Ihm wurde vorgeworfen, ein Mitglied der Hell's Angels schwer verletzt zu haben. Gegen das Urteil legt die Staatsanwaltschaft Revision ein.
4.3.09: Etwa 50 AntifaschistInnen finden sich zur Mittagszeit zu einer Kundgebung gegen die Naziverteilaktionen auf dem Asmus-Bremer-Platz ein. Am Nachmittag versuchen sie wieder Flyer zu verteilen und werden dabei von anwesenden AntifaschistInnen gestört. (Artikel zum Tag)
7.3.09: Der Runde Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel führt einen Infostand in der Holstenstrasse durch. Die bekannten Neonazis der "AG Kiel" schleichen in der Gegend herum und verteilen später noch Flugbläter.
9.3.09: Am Mittag versucht die "AG Kiel" für kurze Zeit auf dem Vinetaplatz in Gaarden Flugblätter zu verteilen, die Polizei verfrachtet die Nazis aber schnell in die Innenstadt. Hier verteilen sie weiter unter massiven Polizeischutz Flugblätter. Danach werden sie von der Polizei mit einem Linienbus aus der Innenstadt raus eskortiert. In beiden Fällen wurden protestierende AntifaschistInnen von PolizistInnen mit Hunden angegriffen. Am Abend demonstrieren etwa 100 Antifas spontan durch Gaarden. (Artikel zum Tag)
21.3.09: Etwa 20 Nazis aus Kiel, darunter die bekannten "autonomen Nationalisten", nehmen an einer "Mahnwache" in Lübeck, eine Woche vor dem eigentlichen Naziaufmarsch teil. Sie reisen per Zug an und ab.
28.3.09: Etwa 25 Neonazis aus Kiel und Umgebung nehmen an dem Naziaufmarsch in Lübeck teil. Sie reisen per Zug an und ab.
6.4./7.4.09: In der Nacht auf den 7. April wird ein junger Mann in seiner Wohnung im Stadtteil Wik von drei Neonazis überfallen. Sie verschaffen sich gewaltsam Eintritt in die Wohnung und verwüsten diese. Zwei der beteiligten Neonazis werden noch vor Ort festgenommen.
7.4.09: Am Abend führen etwa 25 Neonazis der "Aktionsgruppe Kiel" und der NPD zwischen 19 und 20.30 Uhr einen kurzfristig angemeldeten Aufmarsch in der Kieler Innenstadt durch. An den spontanen Gegenaktionen beteiligen sich über 100 AntifaschistInnen. (Artikel zu den Vorfällen)
18.4.09: An diesem Tag verhindern insgesamt einige hundert Antifaschist/-innen verschiedene in Kiel geplante Aktionen von etwa 40 Neonazis. Sie wollten nach Gaarden marschieren, nach dem ihnen dies von der Polizei untersagt wurde, tauchten sie bei der "Reclaim the Streets" Party und dem Infostand des Runden Tisches gegen Faschismus am Asmus-Bremer Platz auf. Hier kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Nazis und AntifaschistInnen. (Artikel zum Tag)
30.4.09: Das LKA durchsucht vier Wohnungen von aktiven Neonazis in Kiel, denen der Verdacht auf "Bildung einer kriminellen Vereinigung" nach §129 vorgeworfen wird. (Artikel)
1.5.09: Nach dem die zentrale norddeutsche 1. Mai Demo der Neonazis in Hannover verboten wurde, führen etwa 100 Nazis eine Demonstration in Itzehoe durch. Anwesend sind hier auch Kieler Nazis der NPD und der "Aktionsgruppe Kiel".
8.5.09: Ein kleiner Haufen von 9 Neonazis versucht einen Infostand unter dem Motto "8. Mai - Wir feiern nicht" in der Kieler Innenstadt durchzuführen, welcher von AntifaschistInnen umzingelt wird. Aufgrund der Proteste müssen die Nazis ihren Stand nach etwa einer Stunde wieder abbauen. (Artikel)
16.5.09: An diesem Tag fand in Neumünster eine Demonstration unter dem Motto "Nazis aus der Deckung holen!" statt. Am Morgen sammeln sich ca. 25 Neonazis, darunter auch Nazis der "AG Kiel" am "Club 88" und später an der "Titanic". Am Nachmittag überfallen dann ca. 10 Neonazis an den Holstenhallen ein paar TierrechtlerInnen die Flugblätter verteilen und schlagen und treten auf sie ein. Die Nazis flüchten anschließend mit zwei Autos mit Kieler Kennzeichen, die Polizei leitet eine Fahndung ein. (Artikel)
23.5.09: Kieler Nazis haben eine Kundgebung in der Innenstadt angemeldet. Zur angekündigten Zeit sammeln sich ca. 8 Nazis aus dem Umfeld der "AG Kiel" am Bahnhof, werden jedoch nicht mehr und sagen ihre Kundgebung wieder ab. Ihn fällt dann anscheinend mal wieder nichts besseres ein, als vermeintliche AntifaschistInnen zu jagen. Gleiches versuchen sie Abends im Stadtteil Wik, wo eine größere Gruppe schwarzgekleideter Neonazis versucht, vermeintliche Linke einzuschüchtern. (Artikel)
Ende Mai/Anfang Juni: Kieler Neonazis der "AG Kiel" und der NPD hängen DVU Wahlplakate zur Europawahl in mehreren Stadtteilen auf, welche jedoch meistens schnell wieder verschwunden sind.
29.5./30.5.09: Dem Wohnprojekt Dampfziegelei und der Druckerei der Hansastraße 48 werden abermals Scheiben mit Steinen eingeworfen.
5.6.09: Am Abend nach der antifaschistischen Demonstration "Schluss mit der Nazigewalt!" hängen Neonazis der "AG Kiel" dutzende DVU Wahlplakate zur Europawahl auf, von denen jedoch die meisten schnell wieder verschwunden sind. (Artikel)
6.6.09: Etwa 20 Neonazis aus Kiel und Umgebung, darunter Mitglieder der "AG Kiel" und der NPD, nehmen am Naziaufmarsch in Pinneberg und der darauf folgenden Nazi-Kundgebung in Itzehoe teil. Sie reisen per Zug an und ab.
13.6.09: Wegen mehrerer Anschläge gegen einen Antifaschisten in Neumünster demonstrieren etwa 250 Menschen durch NMS-Einfeld an Nico Seiferts Haus vorbei. Mehrere Kieler Nazis halten sich zu diesem Zeitpunkt in Sichtweite der Demo vor Seiferts Haus auf. (Indymedia)
4./5.7.09: Neonazis beschmieren im Norden Kiels mehrere Orte mit faschistischen Parolen und Hakenkreuzen. (Artikel)
7.7.09: Etwa 8 Neonazis der "AG Kiel" versuchen im Stadtteil Mettenhof Flugblätter zu verteilen, die Polizei schickt sie jedoch aufgrund sich anbahnender Proteste nach kurzer Zeit wieder weg. (Artikel) Vorher waren sie nach eigenen Angaben mit ihrem Infostand in Schilksee.
13.7.09: Etwa 8 Neonazis der "AG Kiel" bauen einen Infostand in der Wik in der Holtenauer Strasse/Ecke Elendsredder auf und verteilen relativ ungestört Flugblätter. (Artikel)
15.7.09: Wieder führen Neonazis der "AG Kiel" ungestört einen Infostand in einem Kieler Außenbezirk durch, diesmal in Friedrichsort.
17.7.09: Ein von Hermann Gutsche angemeldeter Infostand der NPD vor dem Kieler Landtag findet spontan nicht statt, nach verschiedenen Angaben haben die Nazis die Aktion selber abgesagt. Zur angekündigten Zeit halten sich etwa 60 AntifaschistInnen vor dem Landtag auf.
20.7.09: Etwa 20 NPDler/-innen, "Autonome Nationalisten" und sonstige Faschist/-innen aus ganz Schleswig-Holstein halten eine Kundgebung vor dem Landtag ab und fordern Neuwahlen. (Artikel)
1.8.09: Rund 750 Neonazis marschieren durch das niedersächsische Bad Nenndorf. An dem von den Nazis so genannten "Trauermarsch" nehmen auch mehrere Dutzend Neonazis aus Schleswig Holstein teil, darunter Angehörige der selbst ernannten "Autonomen Nationalisten" aus Kiel und Neumünster.
18.8.09: Neonazis der AG Kiel beteiligen sich an einem "spontanen" Aufmarsch anlässlich des Todestages von Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess in Kellinghusen. Ein Großteil der etwa 30 Teilnehmenden landet im Polizeikessel. (Artikel)
Ende August 09: Kieler Neonazis, darunter die AG Kiel Mitglieder Peter von der Born und Daniel Zöllner unterstützen für einige Tage die NPD bei ihrem Wahlkampf in Thüringen.
1.-27.9.09: Der Bundes- und Landtagswahlkampf der NPD in Kiel verläuft auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Zu öffentlichen Auftritten in der Landeshauptstadt kommt es nicht, es tauchen jedoch in verschiedenen Stadtteilen Plakate in teils bis zu 6m Höhe und verstärkt Aufkleber im Stadtbild auf. Meist verschwinden diese bereits nach kurzer Zeit wieder. Im Stadtteil Wik versuchen Neonazis deshalb mehrfach behelmt und bewaffnet ihre Wahlpropaganda vor vermeintlichen Antifaschist/-innen zu beschützen. Außerdem beteiligen sich Kieler Neonazis an der Verbreitung von Wahlpropaganda in Schleswig-Holstein, z.B. ist AG Kiel Führungsperson Daniel Zöllner am 5.9. gemeinsam mit NPD-Landeschef Ingo Stawitz in einem Wohmobil in Mittelholstein unterwegs und belästigen die Umgebung mit faschistischen Hetzreden. (Artikel 1/2)
19.9.09: In den frühen Morgenstunden kommt es in der Hamburger Chaussee in räumlicher und zeitlicher Nähe zu einer Antifa-Party in der Alten Meierei zu einem Übergriff von 5-10 vermummten und bewaffneten Neonazis auf eine Gruppe alternativ aussehender Jugendlicher, von denen später einer mit Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden muss (Artikel). Abends demonstrieren deshalb spontan über 50 AntifaschistInnen in der Wik (Artikel).
27.9.09: Weder die NPD noch die DVU können nennenswerte Wahlerfolge bei den Bundes- und Landtagswahlen in Kiel verbuchen (Artikel). Am Wahlabend trinken Daniel Zöllner und Thomas Breit im Landeshaus bei der CDU-Wahlparty Orangensaft und halten das für eine politische Aktion. Dass sich der wiedergewählte Ministerpräsident Carstensen nicht zu blöd ist, sich in seinem Profilierungswahn mit den Nazischlägern ablichten zu lassen, sorgt später für mediale Aufmerksamkeit (npd-blog.info).
10.10.09: In der Nacht von Samstag auf Sonntag taucht in den Stadtteilen Wik und Projensdorf im Kieler Norden mal wieder massiv Nazipropaganda in Form von Sprühereien (darunter auch Hakenkreuze), Plakaten und Aufklebern auf. Zudem wird bei einem türkischen Imbiss eine Fensterscheibe eingeworfen.
28.10.09: AntifaschistInnen outen den Neonazi Svante K. an seiner Berufsschule (Artikel).

7.11.09: Mehrere Neonazis aus Kiel beteiligen sich an einem NPD-Infostand in Rendsburg.

12.12.09: Etwa 20 Neonazis der „Aktionsgruppe Kiel“ und der Kieler NPD beteiligen sich an einem erneuten Infostand in Rendsburg, der diesmal nach eigenen Angaben von den „Freien Nationalisten Rendsburg“ organisiert wurde. Im Anschluss streifen die teilweise vermummten Nazis durch die Stadt und greifen vier AntifaschistInnen mit Flaschen und Steinen an. Danach fahren sie geschlossen mit dem Zug zurück nach Kiel.

22.12.09: Die NPD verteilt Flyer in der Holstenstraße, Roland Siegfried F. läuft im Weihnachtsmann Kostüm durch die Gegend.

 

2010

 

8.1.10: Die NPD verteilt die Schulhof CD und hässliche Comics vor dem Gymnasium Wellingdorf.

16.1.10: Neonazis aus Schleswig-Holstein nehmen an einer Nazidemo in Magdeburg teil. 

20.1.10: In der Nacht zum 20. Januar 2010 werden mit einer Schusswaffe mindestens zwei Schüsse auf den Wohnbereich der Alten Meierei abgegeben. Dabei durchschlagen die Projektile ein Fenster und treffen die Decke des beleuchteten Zimmers. Eine Person, die sich zeitgleich in dem Raum aufhält, bleibt unverletzt (Artikel).

3.2.10: Neonazis tauchen bei einer Sitzung des Ortsbeirats in Kiel-Friedrichsort auf, als der Punkt „Rat für Kriminalitätsverhütung – Projekt gegen Rechtsextremismus“ vorgestellt wird. NPD-Ratsmitglied Gutsche fantasiert über "Linksextremisten [die] rechte Straftaten vortäuschen würden", um die Statistik rechter Straftaten in die Höhe zu treiben...

13.2.10: Neonazis aus Schleswig-Holstein nehmen an dem vereitelten Naziaufmarsch in Dresden teil.

18.2.10: Erneut wurde der Buchladen Zapata in Kiel Ziel einer nächtlichen Attacke. Am Morgen des 18.2.10 wurden zwei große Scheiben mit Steinen eingeworfen (Artikel).

28.2.10: NPD Landesparteitag in Högel/Nordfriesland: Etwa 70 NPDlerInnen treffen sich im nordfriesischen Högel um ihren Landesparteitag abzuhalten. Jens Lütke aus dem Kreisverband Kiel-Plön wird zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Vor der Gaststätte demonstrieren etwa 30 Antifas mit Transparenten, die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.