Hier dokumentieren wir verschiedene Veröffentlichungen und Texte zu antifaschistischer Politik:
27.3.2010: Lübeck kann Dresden! Avanti – Projekt undogmatische Linke zur Auswertung der Blockaden des Naziaufmarsches 2010 in Lübeck
27.3.2010: Lübeck kann Dresden!
Der Erfolg der Aktionen gegen den diesjährigen
Naziaufmarsch ist unbestreitbar: Gerade einmal 170 Nazis liefen eine
einzige Straße auf und ab. 300 Meter hin, 300 Meter zurück. Eine kurze
Kundgebung im Steinrader Weg, der Seitenstraße direkt hinter dem
Bahnhof, das war’s! Nicht einmal zwei Stunden, die überwiegend mit
Warten und Herumstehen verbracht wurden, hat dieser für die Nazis
erfreulich traurige „Trauermarsch“ gedauert. Überall rund um den
Aufmarsch waren Blockaden von Nazigegner_Innen, an denen sich nach
unseren Schätzungen gut 1000 Menschen aktiv beteiligt haben, während
weitere 1500 an der Hauptkundgebung des Bündnisses „Wir können sie
stoppen“ vor dem Bahnhof teilgenommen haben.
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Lübeck: Nachbereitung zum Naziaufmarsch (28.03.)
Autonome Linke [Hamburg]
(ALi)
Auswertung und
Nachbereitung der Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Lübeck am
28.3.09.
Nach dem vergleichsweise
mäßigen Erfolg im letzten Jahr (siehe unten), gelang es dieses Jahr
wieder, den Nazis mit verschiedenen Aktionen auf die Pelle zu rücken.
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Lübeck vor dem Naziaufmarsch (2009)
von
Autonome Antifas/AG Lübeck
Zum vierten Mal in Folge mobilisiert die norddeutsche Naziszene zu
ihrem einzigen regelmäßigen Aufmarsch im Norden. Wie schon in den
letzten Jahren werden am 28.03.2009 mehrere hundert Nazis und mehrere
tausend Gegendemonstrant_innen in Lübeck erwartet.
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„VERSUCH MACHT KLUCH!“ - NACHBEREITUNGSPAPIER DES "BÜNDNIS AUTONOMER ANTIFAS NORD" [BAAN] ZUR MOBILISIERUNG GEGEN DEN NAZIAUFMARSCH AM 29.03.08 IN LÜBECK
Auch wenn
der Naziaufmarsch am 29.3. in Lübeck nun schon einige Monate zurückliegt,
denken wir - obwohl dies der diesjährigen Mobilisierung des „Bündnis Autonomer
Antifas Nord“ [BAAN] sicherlich angemessen wäre - dass wir nicht drumrum
kommen, einige Worte zu den von uns propagierten antifaschistischen
Gegenaktivitäten zu verlieren. Dies geschieht u.a. wegen plötzlich in
Schleswig-Holstein aufgetretener zu bewältigender dringender Aktionsfelder erst
mit einer entsprechenden Verspätung, für die wir um Verständnis bitten. Wir
werden im folgenden aus nahe liegenden Gründen vor allem unsere eigene
Mobilisierung kritisch betrachten, für eine Gesamtbetrachtung der
Antifa-Aktivitäten am 29.3. seien zur Ergänzung das Nachbereitungspapier der
ALi Hamburg und die zumindest nach wie vor angekündigte, ausführliche
Auswertung von Avanti hinzuzuziehen.
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Auswertung der Antifaschistischen Aktivitäten am 29.3.08 in Lübeck (Autonome Linke, Hamburg)
Wir haben uns dazu entschlossen, diesen Tag noch einmal gründlich zu
betrachten, weil es unserer Meinung nach einige Punkte gibt, an denen
sich gut erkennen lässt, warum der Tag für die (autonome)
antifaschistische Linke weit hinter den Erwartungen zurück geblieben
ist. Dieser Text soll als solidarische Kritik verstanden werden. Wir
erheben keinesfalls den Anspruch, die berühmte Weisheit mit den noch
viel berühmteren Löffeln gefressen zu haben. Wir möchten an dieser
Stelle betonen, dass wir Teile der Kritik, die wir in diesem Text
äußern, auch an uns selbst richten.
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11880 - Ein Rückblick und ein Ausblick. Nachbereitungspapier zu den antifaschistischen Aktionen im Herbst 2007 in Neumünster
Über Neumünster hört mensch normalerweise nicht viel Gutes. Das vielfältige und bekannte Naziproblem in Neumünster, ihre Strukturen wie der „Club 88“, die Übergriffe aus den Kneipen Titanic und Holstenbörse auf BesucherInnen der AJZ, ein landesweit überdurchschnittliches Wählerpotenzial für die NPD etc., sind nach wie vor vorhanden. Der „Club 88“ steht bei vielen Leuten als Synonym für die Stadt Neumünster, von antifaschistischer Arbeit und Widerstand hört mensch dagegen leider seltener. Dies soll allerdings kein einfaches Lippenbekenntnis gegen Nazis sein - es ist vielmehr eine Bestandsaufnahme eines akuten Problems...
Mit diesem Papier wollen wir die Ereignisse zum 11. „Club 88“ Geburtstag am 29. September und zum darauf folgenden Naziaufmarsch am 24. November 2007 aus unserer Sicht erklären. Wir wissen, dass Neumünster längst nicht die einzige Stadt mit einem Naziproblem ist, es ist aber auf der anderen Seite auch ein Paradebeispiel dafür, wie es im allgemeinen im Moment um autonome Antifapraxis bestellt ist, wie undefiniert unsere Bündnispolitik ist und welche Probleme damit einhergehen. Unser Anliegen ist es daher auch unseren Arbeitsprozess so weit wie möglich transparent und für alle nachvollziehbar zu machen. Mit der Perspektive auch nächstes Mal weiterzumachen, den Nazis in Neumünster und dem „Club 88“ die Suppe zu vermiesen, wollen wir unseren aktuellen Diskussionsstand vorstellen und einen weiteren Beitrag in die Debatte über antifaschistische Organisation und Praxis in Neumünster und Schleswig Holstein geben.
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