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Hier dokumentieren wir verschiedene Veröffentlichungen und Texte zu antifaschistischer Politik:

"They shall not pass!" - Aufruf antifaschistischer Gruppen aus SH zum 1. Mai 2012 in NMS

Solidarität und Emanzipation statt nationalistischer Barbarei!

 

Am 1. Mai 2012, dem in­ter­na­tio­na­len Kampf­tag der Ar­bei­ter_in­nen­be­we­gung, will die neo­na­zis­ti­sche NPD in Neu­müns­ter auf­mar­schie­ren. Dies soll der Hö­hen­punkt ihres Wahl­kamp­fes zur Land­tags­wahl in Schles­wig-​Hol­stein wer­den. Die Wahl des Auf­mar­schor­tes hat Neu­müns­ter ge­trof­fen, weil in der Stadt eine lange Kon­ti­nui­tät neo­na­zis­ti­scher Struk­tu­ren be­steht. Seit über 15 Jah­ren exis­tiert hier der Na­zi­treff­punkt ‚Club­88′ („88“ = „Heil Hit­ler“). Auch dar­über hin­aus hat eine rech­te All­tags­kul­tur weit­rei­chen­de Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten in der Stadt, wie z.B. die Knei­pe ‚Ti­ta­nic‘.

Diese Zu­stän­de wer­den von der lo­ka­len Öf­fent­lich­keit seit jeher wei­test­ge­hend igno­riert, ge­dul­det oder ak­zep­tiert.

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"Die be­frei­te Ge­sell­schaft er­kämp­fen!" - Aufruf linksradikaler Gruppen zum 1. Mai 2012 in NMS

Solidarität und Emanzipation statt nationalistischer Barbarei!

Naziaufmarsch am 1. Mai in Neumünster blockieren - angreifen - verhindern! Die befreite Gesellschaft erkämpfen!


Am 1. Mai 2012 will die neonazistische NPD als Höhepunkt ihres Landtagswahlkampfes im schleswig-holsteinischen Neumünster aufmarschieren. Der 1. Mai ist traditionell der internationale Kampftag der Arbeiter_innenbewegung, anlässlich dessen seit 1890 weltweit Millionen von Menschen in Gedenken an die Opfer des Arbeiter_innenaufstands vom Chicagoer Haymarket 1886 und für Arbeiter_innenrechte auf die Straße gehen. Bezugspunkt für die NPD an diesem Datum ist aber der nationalsozialistische „Tag der nationalen Arbeit“. Dieser wurde 1933 nur wenige Monate nach der Machtübertragung an Hitler als gesetzlicher Feiertag in Nazi-Deutschland installiert, um den befürchteten antifaschistischen Kundgebungen der organisierten Arbeiter_innenschaft am 1. Mai das Wasser abzugraben und die Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai vorzubereiten. Statt internationalem Klassenkampf wurde die Deutsche Arbeitsfront gefeiert, im Mittelpunkt standen nicht mehr antagonistische Klassenverhältnisse sondern die deutsche Volksgemeinschaft und das spezifisch deutsche Verhältnis zur Arbeit als Selbstzweck.

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"Farbe bekennen!" - Aufruf autonomer und antifaschistischer Gruppen zum Landtagswahlkampf 2012

Farbe bekennen!

Den rassistischen Wahlkampf in Schleswig Holstein sabotieren!


 Zur Landtagswahl im Mai 2012 in Schleswig-Holstein wollen die neofaschistische NPD und die dem Spektrum der Rechtspopulist_innen, Burschenschaftlern, Verschwörungstheoretiker_innen und der „neuen Rechten“ entspringende Partei „Die Freiheit“ auf Stimmenfang gehen. Mit widerwärtigen rassistischen Plakaten und Aufrufen wird wieder gegen Menschen gehetzt werden, die nicht in das Weltbild jener Menschenfeinde passen. Mit Wahlkampfständen, Flugblattaktionen und einem Aufmarsch am 1. Mai in Neumünster wollen die (geistigen) Brandstifter unsere Straßen mit ihren platten Erklärungsmustern und auf Vernichtung basierenden Lösungsvorschlägen zumüllen. Es wird wieder gegen „kriminelle Ausländer“, Homosexuelle, „raffgierige Banker“, Linke, Wohnungs- und Arbeitslose gehetzt werden. Die Grenze zwischen Propaganda und Tat ist hier fliessend. Wenn Nazis in der Öffentlichkeit auftreten stellt dies immer eine Bedrohung gegen Menschen dar, die sie als vermeintliche „Untermenschen“ ausmachen und angreifen.

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"Kein Naziaufmarsch in Neumünster!" - Aktionsaufruf 21.8.2010 / NMS

Für den 21. August kündigen Neonazis aus Schleswig-Holstein einen "Ehrenmarsch" anlässlich des Todestages des Preußenkönigs Friedrich des Großen in Neumünster an. Friedrich der Große starb am 17.8.1786 - für die Nazis allerdings wohl nur ein Vorwand an diesem Datum aus einem ganz anderem Grund auf die Straße zu gehen. Der 17. August steht innerhalb der Naziszene vor allem für das "Gedenken" an den Hitler-Stellvertreter und Nazi-Kriegsverbrecher Rudolf Hess, welcher am 17.8.1987 im Gefängnis in Spandau Selbstmord beging.

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27.3.2010: Lübeck kann Dresden! Avanti – Projekt undogmatische Linke zur Auswertung der Blockaden des Naziaufmarsches 2010 in Lübeck

27.3.2010: Lübeck kann Dresden!


Der Erfolg der Aktionen gegen den diesjährigen Naziaufmarsch ist unbestreitbar: Gerade einmal 170 Nazis liefen eine einzige Straße auf und ab. 300 Meter hin, 300 Meter zurück. Eine kurze Kundgebung im Steinrader Weg, der Seitenstraße direkt hinter dem Bahnhof, das war’s! Nicht einmal zwei Stunden, die überwiegend mit Warten und Herumstehen verbracht wurden, hat dieser für die Nazis erfreulich traurige „Trauermarsch“ gedauert. Überall rund um den Aufmarsch waren Blockaden von Nazigegner_Innen, an denen sich nach unseren Schätzungen gut 1000 Menschen aktiv beteiligt haben, während weitere 1500 an der Hauptkundgebung des Bündnisses „Wir können sie stoppen“ vor dem Bahnhof teilgenommen haben.

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Lübeck: Nachbereitung zum Naziaufmarsch (28.03.)

Autonome Linke [Hamburg] (ALi)


Auswertung und Nachbereitung der Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Lübeck am 28.3.09.

Nach dem vergleichsweise mäßigen Erfolg im letzten Jahr (siehe unten), gelang es dieses Jahr wieder, den Nazis mit verschiedenen Aktionen auf die Pelle zu rücken.

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Lübeck vor dem Naziaufmarsch (2009)

von Autonome Antifas/AG Lübeck

Zum vierten Mal in Folge mobilisiert die norddeutsche Naziszene zu ihrem einzigen regelmäßigen Aufmarsch im Norden. Wie schon in den letzten Jahren werden am 28.03.2009 mehrere hundert Nazis und mehrere tausend Gegendemonstrant_innen in Lübeck erwartet.

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„VERSUCH MACHT KLUCH!“ - NACHBEREITUNGSPAPIER DES "BÜNDNIS AUTONOMER ANTIFAS NORD" [BAAN] ZUR MOBILISIERUNG GEGEN DEN NAZIAUFMARSCH AM 29.03.08 IN LÜBECK

Auch wenn der Naziaufmarsch am 29.3. in Lübeck nun schon einige Monate zurückliegt, denken wir - obwohl dies der diesjährigen Mobilisierung des „Bündnis Autonomer Antifas Nord“ [BAAN] sicherlich angemessen wäre - dass wir nicht drumrum kommen, einige Worte zu den von uns propagierten antifaschistischen Gegenaktivitäten zu verlieren. Dies geschieht u.a. wegen plötzlich in Schleswig-Holstein aufgetretener zu bewältigender dringender Aktionsfelder erst mit einer entsprechenden Verspätung, für die wir um Verständnis bitten. Wir werden im folgenden aus nahe liegenden Gründen vor allem unsere eigene Mobilisierung kritisch betrachten, für eine Gesamtbetrachtung der Antifa-Aktivitäten am 29.3. seien zur Ergänzung das Nachbereitungspapier der ALi Hamburg und die zumindest nach wie vor angekündigte, ausführliche Auswertung von Avanti hinzuzuziehen.

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Auswertung der Antifaschistischen Aktivitäten am 29.3.08 in Lübeck (Autonome Linke, Hamburg)

Wir haben uns dazu entschlossen, diesen Tag noch einmal gründlich zu betrachten, weil es unserer Meinung nach einige Punkte gibt, an denen sich gut erkennen lässt, warum der Tag für die (autonome) antifaschistische Linke weit hinter den Erwartungen zurück geblieben ist. Dieser Text soll als solidarische Kritik verstanden werden. Wir erheben keinesfalls den Anspruch, die berühmte Weisheit mit den noch viel berühmteren Löffeln gefressen zu haben. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir Teile der Kritik, die wir in diesem Text äußern, auch an uns selbst richten.

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11880 - Ein Rückblick und ein Ausblick. Nachbereitungspapier zu den antifaschistischen Aktionen im Herbst 2007 in Neumünster

Über Neumünster hört mensch normalerweise nicht viel Gutes. Das vielfältige und bekannte Naziproblem in Neumünster, ihre Strukturen wie der „Club 88“, die Übergriffe aus den Kneipen Titanic und Holstenbörse auf BesucherInnen der AJZ, ein landesweit überdurchschnittliches Wählerpotenzial für die NPD etc., sind nach wie vor vorhanden. Der „Club 88“ steht bei vielen Leuten als Synonym für die Stadt Neumünster, von antifaschistischer Arbeit und Widerstand hört mensch dagegen leider seltener. Dies soll allerdings kein einfaches Lippenbekenntnis gegen Nazis sein - es ist vielmehr eine Bestandsaufnahme eines akuten Problems... 
Mit diesem Papier wollen wir die Ereignisse zum 11. „Club 88“ Geburtstag am 29. September und zum darauf folgenden Naziaufmarsch am 24. November 2007 aus unserer Sicht erklären. Wir wissen, dass Neumünster längst nicht die einzige Stadt mit einem Naziproblem ist, es ist aber auf der anderen Seite auch ein Paradebeispiel dafür, wie es im allgemeinen im Moment um autonome Antifapraxis bestellt ist, wie undefiniert unsere Bündnispolitik ist und welche Probleme damit einhergehen. Unser Anliegen ist es daher auch unseren Arbeitsprozess so weit wie möglich transparent und für alle nachvollziehbar zu machen. Mit der Perspektive auch nächstes Mal weiterzumachen, den Nazis in Neumünster und dem „Club 88“ die Suppe zu vermiesen, wollen wir unseren aktuellen Diskussionsstand vorstellen und einen weiteren Beitrag in die Debatte über antifaschistische Organisation und Praxis in Neumünster und Schleswig Holstein geben.

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